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US-Polizisten erschießen Autofahrer, der auf Fahrersitz eingeschlafen war

US-Polizisten erschießen Autofahrer, der auf Fahrersitz eingeschlafen war
Die Polizei der Stadt Vallejo, nordöstlich von San Francisco, hat die Videoaufnahmen von einem Polizeieinsatz veröffentlicht, der für einen Mercedes-Fahrer, der auf dem Fahrersitz eingeschlafen war, tödlich endete.

Ereignet hat sich der Vorfall am 9. Februar. Die Polizisten waren zu einer Taco-Bell-Filiale gerufen worden, weil ein Wagen eine Durchfahrtsstraße blockierte und der Fahrer nicht reagierte.

Als die Beamten mit erhobenen Waffen den PKW umstellen, sehen sie, dass der Fahrer eine Waffe auf dem Schoß hat. Obwohl sie den Fahrer anleuchten und minutenlang am Fahrzeug stehen, wird er nicht wach.

Sie stellen aber fest, dass die Waffe offenbar nicht geladen ist. "Da ist eine Waffe. […] Tu mir einen Gefallen und komm um meinen Rücken herum. Bist du sicher, dass niemand auf dem Rücksitz sitzt? Sieht sehr gut aus. Die Magazine sind raus. Wenn er also schießt, hat er nur einen Schuss." Einer der Beamten fügt hinzu: "Wenn er danach greift, weißt du, was zu tun ist."

Als der Fahrer beginnt aufzuwachen, sich zu bewegen und sich an der Schulter zu kratzen und offenbar etwas zu den Beamten sagen will, eröffnen die Polizisten das Feuer auf ihn. Im Anschluss fordern die Beamten von dem PKW-Fahrer, dass er seine Hände hochnehmen soll.

Die beteiligten Polizeibeamten behaupteten später, dass sie aus Angst um ihre Sicherheit geschossen hätten und dass der Mann nach seiner Waffe gegriffen hatte.

Das Opfer, Willie "Willie Bo" McCoy, verstarb noch an Ort und Stelle. Er war 20 Jahre alt und Musiker in der Rap-Szene. Er soll 25-mal von Schüssen getroffen worden sein, unter anderem in Kopf, Hals und Oberkörper.

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