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Archivaufnahmen von US-Soldaten im Drogenrausch: "Auswirkungen von LSD auf marschierende Truppen"

Archivaufnahmen von US-Soldaten im Drogenrausch: "Auswirkungen von LSD auf marschierende Truppen"
Im Nationalarchiv des US-Programms für chemische und biologische Kriegsführung findet sich ein Video mit dem Titel "Auswirkungen von Lysergsäurediethylamid (LSD) auf marschierende Truppen."

Dabei handelt es sich um Aufnahmen aus dem Jahr 1958 in Maryland. Die US-Armee hatte damals die Auswirkungen von LSD auf Soldaten und deren Fähigkeiten sowie Intelligenz getestet. Dafür hatten sich fast hundert Männer freiwillig zur Verfügung gestellt.

Die Aufnahmen zeigen die Soldaten zunächst, wie sie marschieren, als sie noch nicht "high" sind.

Zwei Stunden später wird der Marschbefehl erneut gegeben. Nun hat die Droge ihre Auswirkungen voll entfaltet, und die Soldaten sind völlig neben der Spur. Die Marschschritte, die sie vorher noch problemfrei absolvierten, enden nun im Chaos. Die Männer lachen. Auch über ihre Vorgesetzten und deren Befehle können sie nur lachen. Ein ernster Einsatz scheint unmöglich.

Und dies war der Gedanke hinter den Tests. Die US-Armee führte sie durch, um herauszufinden, inwieweit sich LSD als chemisches Mittel eignet, um Menschen kampfunfähig zu machen. Die Idee war es, die Droge über feindliche Truppen zu versprühen und somit den Feind kampfunfähig zu machen. Am Ende wurde der Plan aber nicht in die Tat umgesetzt. LSD war zu teuer und unberechenbar, hieß es.

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