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„Stoppt Artikel 13“ - Tausende protestieren in Berlin gegen EU-Urheberrechtsreformen im Netz

„Stoppt Artikel 13“ - Tausende protestieren in Berlin gegen EU-Urheberrechtsreformen im Netz
Tausende von Menschen haben am Samstag in Berlin an einer Demonstration gegen die geplante Urheberrechtsreform in der Europäischen Union teilgenommen, die automatische Filter für Beiträge, die auf großen Social-Media-Plattformen hochgeladen werden, einführen will.

Die Protestierenden riefen: "Stoppt die Zensur!" Auf Bannern und Schildern waren Slogans zu sehen wie "Dieser Bot geht wählen", "Nein zu Artikel 13" und "5 Millionen gegen Zensur und für ein freies Internet" marschierten die Demonstranten durch das Zentrum Berlins zum Brandenburger Tor.

Insbesondere fokussiert auf Artikel 13 (jetzt Artikel 17) - der Netzwerke wie YouTube und Facebook für urheberrechtlich geschütztes Material, das von Nutzern hochgeladen wird, verantwortlich machen würde, warnten Aktivisten vor der Unfähigkeit der Technologie, selbst zu entscheiden, was urheberrechtlich geschützt sein sollte oder nicht. Die Entscheidung darüber, ob Urheberrecht verletzt wird, soll durch die Plattformen schon beim Upload erfolgen.

"Die Informatik ist sehr fortgeschritten, aber nicht so fortgeschritten, dass sie einen Filter entwickelt hat, der ein klares Urteil darüber abgeben kann, ob ein bestimmter Inhalt nur eine Kopie eines Films ist oder ob bestimmte Inhalte aus ihm künstlerisch verwendet wurden", erklärte ein Teilnehmer der Demonstration.

Nicht nur in Berlin zogen am Samstag Gegner der EU-Urheberrechtsreform auf die Straßen, sondern Bundesweit Zehntausende, darunter bekannte YouTuber.

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