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Düsseldorf: Hunderte marschieren nach Moschee-Attentat in Neuseeland gegen Terror

Düsseldorf: Hunderte marschieren nach Moschee-Attentat in Neuseeland gegen Terror
Hunderte von Menschen sind am Samstag in Düsseldorf auf die Straße gegangen, um gegen Terror und für Frieden zu demonstrieren. Die Teilnehmer drückten ihre Solidarität mit den Opfern des Terroranschlags auf die Moscheen im neuseeländischen Christchurch aus und wollten damit ein Zeichen gegen Islamfeindlichkeit setzen.

Einer der Demonstranten, ein junger Mann namens Salih, erklärte:

"Ich finde es wirklich falsch, wie ausgebreitet der Terror auf der ganzen Welt ist. Und egal, ob gegen Muslime oder Christen oder Juden: Ich verachte den Terror und halte es für feige, Menschen zu töten, Leid anzurichten und diejenigen anzugreifen, die ihre Religion frei ausleben wollen."

Nurhan Soykan, die stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, warnte vor zunehmender Islamfeindlichkeit und forderte einen besseren Schutz der Moscheen. Sie erklärte, dass auch in Deutschland die Gefahr von Angriffen auf muslimische Einrichtungen bestehe.


"Wir möchten mehr Schutz für unsere Moscheen, weil viele Eltern Angst haben, ihre Kinder in die Moscheen zu schicken. Wir sind natürlich auch beängstigt, dass das hier genauso passieren könnte", sagte sie.


Mehrere Teilnehmer brachten Plakate mit, die sich gegen die Spaltung der Gesellschaft und Islamfeindlichkeit richteten. Ein kleiner Junge hielt ein Plakat mit der Aufschrift "Wir sind alle gleich und zusammen sind wir stärker". Darunter war ein Bild der Erde aufgemalt. Ein junges Mädchen hatte eine Zeichnung mitgebracht, auf der eine blonde Frau eine andere, die ein Kopftuch trägt, umarmt. Daneben stand: "Gemeinsam gegen Gewalt für eine sichere Welt." 

Der Gedenkmarsch, an dem viele gläubige Muslime teilnahmen, verlief friedlich und ohne Zwischenfälle.

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