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Verteidigung fordert Einstellung des Verfahrens im Prozess um getöteten Chemnitzer

Verteidigung fordert Einstellung des Verfahrens im Prozess um getöteten Chemnitzer
Am Montag hat der Prozess gegen den syrischen Flüchtling Alaa S. begonnen, der verdächtigt wird, vergangenen August Daniel Hillig in Chemnitz erstochen zu haben. Der Tod des 35-Jährigen löste Massenproteste aus, die sich auch gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung richteten. Alaas Verteidigung glaubt an seine Unschuld und fordert die Offenlegung politischer Ansichten der zuständigen Richter.

Der 23-Jährige Asylbewerber soll zusammen mit einem anderen Verdächtigen, der sich auf der Flucht befindet, das Opfer Daniel Hillig am Rande eines Stadtfestes erstochen haben. Er bestreitet die Tat und auch seine Verteidiger halten ihn für unschuldig. Es gäbe keine ausreichenden handfesten Beweise. Deshalb fordern sie seine Entlassung aus der Untersuchungshaft und Einstellung des Verfahrens gegen ihn.

Offenbar glaubt die Verteidigung sogar an eine Befangenheit der Richter, denn sie fordert die Offenlegung der politischen Ansichten und Einstellung zur Flüchtlingspolitik der Gerichtsbesetzung. Außerdem will sie wissen, ob sie an Demonstrationen teilgenommen haben. Alaas Anwältin Ricarda Lang hat dazu einen dementsprechenden Fragenkatalog vorgelegt, um dies zu prüfen. Nur politische Neutralität könne ein faires, unvoreingenommenes Verfahren gewährleisten, meint sie. Ihrer Auffassung nach weise die Anklageschrift Lücken auf, auch Zeugenaussagen konnten den Verdacht nicht erhärten, erklärte Alaas Anwältin.

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