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Konfrontation mit Polizei und Festnahmen: Hunderte FSA-Anhänger vor russischer Botschaft in Berlin

Konfrontation mit Polizei und Festnahmen: Hunderte FSA-Anhänger vor russischer Botschaft in Berlin
Für vergangenen Samstag, den 16. März, hatten Gegner des syrischen Präsidenten Bashar Assad zur „Großdemonstration“ für den „syrischen Frühling“, „eine demokratische Revolution“ und den Sturz des „Diktators Assad“ aufgerufen. Zu dem Marsch durch die Stadt – mit Zwischenstopp vor der russischen Botschaft – kamen rund 250 Menschen, um an den achten Jahrestag des syrischen Aufstands zu erinnern.

Unter den Menschen waren zahlreiche Flaggen der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) zu sehen, eine bewaffnete, Assad-feindliche Formation in Syrien, der Verbindungen und Tendenzen zum Islamismus sowie Kriegsverbrechen nachgesagt werden.

Die Menschen brüllten Slogans wie "Assad muss gehen" und "Putin raus". Am Rande des Protests hatte sich eine Gruppe von Assad-Unterstützern zusammengefunden. Vor der russischen Botschaft brachen chaotische Szenen aus. Es kam zu gegenseitigen Angriffen. Die Polizei war gezwungen Gewalt anzuwenden, um die Attacken zu stoppen, und nahm mehrere der gewaltbereiten Demonstranten fest, die die Polizeiabsperrung durchbrochen hatten.  

Hier tanzen sie zur arabischer Musik am Neptun-Brunnen am Alexanderplatz mit großen Flaggen der FSA:

In dem Protestaufruf der Assad-Gegner heißt es: „Das Assad-Regime und seine Verbündeten behaupten, Syrien befinde sich auf dem Weg der Normalisierung und propagiert den 'Wiederaufbau'. Wir hingegen sagen, eine 'Normalisierung' unter einem massenmörderischen Regime kann und darf es nicht geben“.

Darüber hinaus kritisieren sie, dass deutsche und europäische Institutionen ihre Hilfsgelder für Idlib, das als Islamisten-Hochburg gilt, eingestellt hat.

Sie schreiben: „Kritik üben wir auch an Institutionen in Deutschland und Europa: So hat die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im letzten Monat ihre Aktivitäten in Idlib eingestellt, auch die EU hat Gelder in Höhe von 57 Millionen Euro für die medizinische Versorgung eingefroren. Begründung ist die Aktivität einer islamistischen Gruppe in dieser Region. Leidtragende sind allerdings die Menschen der Zivilbevölkerung.“

Die Protestgruppe fordert, dass diese Gelder wieder fließen, neben weiteren Hilfen. Außerdem, dass sich Europa nicht am Wiederaufbau in Syrien beteiligt, und keine wirtschaftlichen sowie diplomatischen Beziehungen zur syrischen Regierung unterhält. Europa solle sich dafür einsetzen, dass in Syrien ein neuer Präsident an die Macht komme. 

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