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Russland zum angeblichen Giftgas-Angriff in Syrien: OPCW war gar nicht an Duma-Proben interessiert

Russland zum angeblichen Giftgas-Angriff in Syrien: OPCW war gar nicht an Duma-Proben interessiert
Der Ständige Vertreter Russlands bei der OPCW, Alexander Schulgin, sagte, dass die in der syrischen Stadt Duma gesammelten Proben wie "überflüssiger Ballast" in den Labors der Organisation herumliegen. Dies erklärte er gestern während einer Pressekonferenz zum Thema "Chemiewaffen in Syrien" in Den Haag.

"Die Proben selbst, zumindest die meisten von ihnen, die nach Den Haag gebracht wurden, waren wie überflüssiger Ballast im OPCW-Labor. Sie sagten, dass sie aufgrund der großen Arbeitsbelastung keine Zeit dazu hätten. Aber es scheint, dass niemand diese Proben gebraucht hat", sagte Schulgin.

Der stellvertretende Leiter der russischen ABC-Schutztruppen, Sergei Kikot, fügte hinzu, dass laut der Untersuchung am Ort des Vorfalls in der syrischen Stadt Duma keine Spuren einer Verwendung von phosphororganischen Substanzen des Nervengases festgestellt wurden.


"Die Spezialisten in der Mission fanden keine Spuren von Nervengas oder die Substanzen zu seiner Herstellung – nicht in Proben aus der Objektumgebung, nicht in den Plasmaproben der Opfer", sagte Kikot.


Schulgin fügte hinzu, dass London, Paris und Washington "eindeutig in Verlegenheit gebracht wurden", weil "sie unter dem Vorwand des, wie sie sagten, chemischen Angriffs der syrischen Regierungstruppen in Duma einen weiteren Angriff gegen das souveräne Syrien entfesselt und am 14. April einen massiven Raketenangriff gestartet haben".

Am 1. März veröffentlichte die OPCW einen Bericht über die Ergebnisse der Untersuchung des Vorfalls in der Stadt Duma am 7. April 2018. Dieser "belegte, dass die Verwendung einer toxischen Chemikalie als Waffe am 7. April 2018 stattgefunden hat". "Diese giftige Chemikalie enthielt reaktives Chlor. Die giftige Chemikalie war wahrscheinlich molekulares Chlor." Russland und Syrien kritisieren den Bericht, da er Unstimmigkeiten enthalte, weil Proben ununtersucht blieben, Zeugenaussagen ignoriert und Aussagen und Aufnahmen der umstrittenen Weißhelme unkritisch übernommen wurden. Beide Länder betonen, dass es sich um eine Inszenierung handelt.

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