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Frankreich: Erneute Zusammenstöße zwischen Gelbwesten und Polizei

Frankreich: Erneute Zusammenstöße zwischen Gelbwesten und Polizei
Die Demonstranten der Gelbwesten-Bewegung stießen am Samstag auf den Champs-Élysées in Paris mit der Polizei zusammen, als diese Demonstrationen in die 17. Woche gingen. Auch in Lyon gingen Hunderte von protestierenden Gelbwesten auf die Straßen.

Die Aufnahmen zeigen, wie die Pariser Polizei Schlagstöcke und Pfefferspray gegen die Demonstranten einsetzt, bevor sie sich zurückziehen musste, wobei mehrere Demonstranten während des Gerangels zu Boden geworfen wurden. Auch Wasserwerfer wurden dabei wiederholt gegen die Demonstranten eingesetzt.

In Lyon zogen die Gelbwesten durch die Stadt und stellten sich der Polizei entgegen. Mehrere Personen, die während der Proteste Verletzungen erlitten hatten, wurden noch vor Ort ärztlich behandelt.

Die Bewegung der Gelbwesten ist eine der größten Protestbewegungen der jüngeren französischen Geschichte, die nun schon seit November 2018 jeden Samstag in ganz Frankreich Demonstrationen organisiert. Auch in anderen europäischen Städten fanden bereits ähnliche Protestaktionen statt.

Während sich die Proteste ursprünglich gegen eine geplante Erhöhung der Treibstoffsteuer richteten, haben sie sich inzwischen zu einer Bewegung entwickelt, die sich gegen die Macron-Regierung als Ganzes richtet.

Seit Beginn der Demonstrationen wurden mehr als 2.000 Menschen verhaftet, und bei gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei wurden Dutzende von Demonstranten zum Teil lebensgefährlich verletzt. Etliche erlitten bleibende Schäden, wie etwa zerrissene Hände, Hörschäden und zerschossene Augen.

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte hat Frankreich aufgefordert, eine "gründliche Untersuchung" der Polizeigewalt durchzuführen, die während der Gelbwesten-Demonstrationen seit Mitte November stattgefunden hat.

Mehr dazuFrankreich: UN fordert Untersuchung zur "übermäßigen Gewaltanwendung" gegen Gelbwesten

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