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Russland: Neuer russischer Eisbrecher dockt zur Beladung mit Kernbrennstoff an

Russland: Neuer russischer Eisbrecher dockt zur Beladung mit Kernbrennstoff an
Der neue russische Eisbrecher Arktika dockte am Donnerstag auf der Werft in St. Petersburg an, um Kernbrennstoff zu laden. Der eigentliche Prozess der Beladung des Kernbrennstoffs könnte bereits im Mai stattfinden.

Nach der Inbetriebnahme im Laufe dieses Jahres wird die Arktika der größte und leistungsfähigste Eisbrecher sein, der je gebaut wurde.

Zwei Schiffe der gleichen Klasse - die Sibir und die Ural - werden in den Jahren 2020 und 2021 folgen. Alle Eisbrecher werden in der Lage sein, die ganzjährige Befahrung der Nordseeroute zu gewährleisten.

Im März wird die russische Regierung offiziell verfügen, ab nächstes Jahr den ersten Atomeisbrecher der Lider-Klasse zu bauen. Damit soll die im Fernen Osten des Landes gelegene Werft Swesda beauftragt werden. Der für die Rüstungsindustrie zuständige russische Vizepremier Juri Borissow betonte:

Wir haben bereits vereinbart, dass (der Ölkonzern) Rosneft mit Kreditmittel spätestens am 15. März mit der Finanzierung des Projekts beginnt und somit dem Konstruktionsbüro die Entwicklung des Projekts ermöglicht, damit das neue Schiff rechtzeitig gebaut werden kann

Die US-amerikanische Eisbrecherflotte hingegen befindet sich in einem desolaten Zustand und ist den Eisbrechern Russlands sowohl in der Zahl als auch in der Qualität unterlegen. Über die Situation und ihre Auswirkungen auf die Machtverhältnisse in der Arktis schreibt NBC-News-Journalistin Sabrina Shankman:


Arktis-Experten sagen, dass Eisbrecher eine entscheidende militärische Lücke schließen müssen, um die Präsenz der USA in der Region zu stärken, in der Nationen um Dominanz kämpfen.


Die US-Küstenwache hat zurzeit aber nur zwei Eisbrecher im Bestand – die Polar Star und die Healy. Die Polar Star ist bereits über 40 Jahre alt und hat damit seine Einsatzdauer längst überschritten.


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