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Menschen aus letzter IS-Hochburg: IS-Frauen und Kinder strömen in Flüchtlingslager bei Baghouz

Menschen aus letzter IS-Hochburg: IS-Frauen und Kinder strömen in Flüchtlingslager bei Baghouz
Die schrecklichen Lebensbedingungen des Al-Hol-Flüchtlingslagers im Nordosten Syriens wurden am Montag auf Video festgehalten. Währenddessen häufen sich Berichte, dass die Beamten mit dem massiven Anstieg der Ankünfte von Menschen, die aus der letzten Hochburg des selbsternannten Islamischen Staat bei Baghouz im Governorat Deir ez-Zor strömen, kaum Schritt halten können.

Nach Angaben des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sind viele der neu eingetroffenen Flüchtlinge - vor allem Frauen und Kinder - gezwungen, unter schwierigen Wetterbedingungen ohne Zelte im Freien zu leben. Die Nahrungsmittelversorgung des Lagers kommt auch an ihre Grenzen, wenn der Zustrom anhält oder gar zunimmt, so die Berichte.

Die syrischen Streitkräfte (SDF) sagen, dass sie Kontrollen der Flüchtlinge durchführen, die Baghouz verlassen, um potenzielle IS-Kämpfer herauszufiltern. In Baghouz nähern sich die SDF dem letzten Stück des Territoriums unter der Kontrolle des IS. Am Montag erklärte SDF-Sprecher Mustafa Bali, dass der Kampf um die Rückeroberung von Baghouz "bald beendet sein wird".

Eine sogenannte "IS-Braut", die im Lager lebt, die 23-jährige Dema Alqouetli, sagte, dass sie die Stadt Tabqa wegen des Beschusses durch die SDF- und kurdische Milizen verlassen musste.

"Ehrlich gesagt bin ich nicht gekommen, um für den IS zu kämpfen, sondern für Dschihad für Gott, weil wir alle Muslime sind und wir im Koran Verse des Dschihad haben", sagte Alqouetli.

Auf das Töten und Schlachten von Menschen durch den IS angesprochen, meinte sie: "Lass es mich erklären. Einige davon sind sühnend und außerhalb der Religion, sie haben den Islamischen Staat verlassen. Aber besonders am Anfang hatte es den richtigen Ansatz."

Al Hol soll rund 56.000 Flüchtlingen Unterschlupf bieten.

Am Freitag sagte das Büro der Vereinten Nationen für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA), dass etwa 90 Menschen bei Fluchtversuchen aus Baghouz starben, zwei Drittel davon Kinder unter 5 Jahren.

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