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Schwedische Klimaaktivistin tritt in Hamburg beim Schulstreik auf

Schwedische Klimaaktivistin tritt in Hamburg beim Schulstreik auf
Die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg schloss sich am Freitag Tausenden von Demonstranten an, die durch Hamburg marschierten und mehr sowie schnellere Maßnahmen gegen den Klimawandel forderten.

Die Demonstranten, überwiegend Studenten und Schüler, marschierten unter dem Motto #FridaysForFuture und schwänzten den Freitagsunterricht, um die Bedeutung eines nachhaltigen, sofortigen Handelns in der Klimafrage zu unterstreichen.

Mit der Aktion #FridaysForFuture begann die damals 15-jährige Thunberg im August 2018, als sie an einem Freitag vor dem schwedischen Parlamentsgebäude in Stockholm für Klimagerechtigkeit zu protestieren begann, anstatt die Schule zu besuchen. Die Schulstreik-Proteste wurden in der Folge von Schülern und Jugendlichen auf der ganzen Welt aufgenommen und erweitert.

Eigenen Angaben zufolge hat sich Thunberg schon im Alter von acht Jahren für Umweltschutz interessiert, bis sie im Mai 2018 erstmals öffentlich aktiv wurde.

Thunberg sagte vor der versammelten Menge junger Demonstranten: "Ja, wir sind wütend. Wir sind wütend, weil die älteren Generationen weiterhin unsere Zukunft stehlen, jetzt schon."

Neben Thunberg stand Luisa Neubauer auf der Bühne, eine der Hauptorganisatorinnen der von #FridaysForFuture inspirierten Schulstreiks, der sich auf Deutschland ausgeweitet hat.

Deutsche Politiker "wollen ein Klimaschutzgesetz aufschieben, und eigentlich wollen sie gar nichts tun, um hier etwas zu ändern", so Neubauer.

Nach Angaben der örtlichen Polizei nahmen 3.500 Personen am Marsch teil, während die Organisatoren von 10.000 Personen sprechen.

In Hamburg hatte die Schulbehörde vor der Demo eindeutig Stellung bezogen: Wer in der Schulzeit für den Klimaschutz auf die Straße geht, wird als Schulschwänzer betrachtet – mit allen disziplinarischen Konsequenzen: vom Eintrag ins Zeugnis bis zum Gespräch mit den Eltern.

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