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Russland: 100 Wale sollen aus "Walgefängnis" entlassen werden

Russland: 100 Wale sollen aus "Walgefängnis" entlassen werden
Symbolbild
Die russische Generalstaatsanwaltschaft teilte am Freitag mit, dass für die Orca- und Belugawale in dem von den Medien als "Walgefängnis" bezeichneten Gebiet in der Bucht von Nachodka, an der Küste zum japanischen Meer im fernen Osten Russlands, vorübergehend wieder einigermaßen zufriedenstellende Lebensbedingungen geschaffen wurden.

Jetzt haben die Behörden in Russland die Freilassung der rund 100 Wale angeordnet. Mehrere Belugas und Orcas sind bereits in den Gehegen gestorben.

"Im Moment ist der Verstoß behoben, die Tiere befinden sich in akzeptablen Bedingungen. Sie erhalten Nahrung und sind unter ständiger Aufsicht", sagte der offizielle Vertreter des Generalstaatsanwalts Alexander Kurennoy dem Videokanal Live am Freitag.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte das Ministerium für den Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen am 22. Februar angewiesen, den Fall bis zum 1. März zu klären, um weiteres unnötiges Leiden der Tiere zu verhindern. Der Kreml befand, dass die elf Orcas und 87 Belugas unter grausamen Bedingungen lebten. Wann genau die Tiere freikommen, ist im Moment noch unklar.

Der russische Untersuchungsausschuss leitete ein Strafverfahren wegen Tiermissbrauchs ein, nachdem er die Gehege inspiziert hatte, in denen 90 Belugawale und elf Orcas gehalten wurden. Vier Firmen in Russland müssen sich für die Haltung der Wale verantworten. Es wird angenommen, dass die Orcas nach China verkauft werden sollten.

Die russische Grenzschutzbehörde teilte mit, sie habe Ermittlungen gegen die Unternehmen im äußersten Osten Russlands aufgenommen. 

Der Beluga (oder auch Weißwal) lebt in arktischen und subarktischen Gewässern. Die Gesamtlänge der Wale liegt zwischen drei und sechs Metern bei einem Gewicht von 400 bis maximal 1.000 Kilogramm.

Mehr dazuPutin ordnet im Fall des "Walgefängnis" Lösung bis zum 1. März an

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