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Venezuelas Außenminister fordert Trump-Maduro-Treffen: UN-Delegierte verlassen aus Protest den Saal

Venezuelas Außenminister fordert Trump-Maduro-Treffen: UN-Delegierte verlassen aus Protest den Saal
Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza Montserrat forderte in einer Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf am Mittwoch ein bilaterales Treffen zwischen dem venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und US-Präsident Donald Trump. Dieses soll zur Lösung der Krise in Venezuela beizutragen.

Wir fordern erneut den Dialog mit den USA. Ja, warum nicht? Lassen Sie Präsident Maduro und Präsident Donald Turmp zusammenkommen. Wir haben Differenzen, also lassen Sie uns an den gemeinsamen Zielen arbeiten", sagte Arreaza.

Aus Protest gegen die Regierung Maduros verließen zahlreiche Delegierte den Raum, während Arreaza sprach. Zu der Protestaktion kommt es inmitten einer geopolitischen Krise um das ölreiche Land. Während die USA und ihre Verbündeten meinen, dass Maduro ein brutaler Diktator sei, der sein Volk aushungere und keinen legitimen Machtanspruch habe, ist die venezolanische Regierung der Meinung, dass die USA es auf die Ressourcen des Landes abgesehen haben und durch massive Sanktionen und die Beschlagnahmung von Kapital eine Wirtschaftskrise in Venezuela verursachten, um unter dem Vorwand einer humanitären Krise ein unliebsames Regime aus dem Weg zu räumen.

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Die Krise spitzte sich zu, nachdem sich der Präsident der Nationalversammlung Juan Guaidó zum Übergangpräsidenten am 23. Januar erklärte und von seinen Partnern als solcher anerkannt wurde. Guaidó arbeitet eng mit den USA zusammen. Bei einer Aktion am vergangenen Wochenende wollte er in Zusammenarbeit mit Kolumbien US-Hilfslieferungen ins Land bringen. Die venezolanische Regierung lehnte die Lieferungen ab und schloss die betroffenen Grenzübergänge. Dort kam es zu schweren Zusammenstößen mit gewaltsamen Demonstranten auf kolumbianischer Seite und Sicherheitskräften auf venezolanischer Seite. Arreaza meint, dass es sich bei der großen Mehrheit der Verletzten um venezolanische Sicherheitskräfte handele. Venezuela erhält Hilfe aus China und Russland, die Maduro, der demokratisch gewählt wurde, weiterhin als legitimen Präsidenten ansehen. Die Hilfen aus den USA bezeichnet die Regierung Venezuelas als PR-Aktion zur Wegbereitung für eine Intervention zum Sturz Maduros. 

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