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UN-Vertreter Russlands und der USA streiten über Venezuela

UN-Vertreter Russlands und der USA streiten über Venezuela
Die Vertreter Russlands und der USA haben gestern während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York eine hitzige Debatte über die Krise in Venezuela geführt.

Der russische Gesandte Wassili Nebensja warf Washington und London vor, dem venezolanischen Volk 30 Milliarden Dollar (26,3 Milliarden Euro) an Öl und Bankguthaben "geraubt" zu haben.

"Wir beobachten, wie Sie ein souveränes Land eklatant berauben und versuchen, es in die Armut zu treiben, um im Rahmen des völkerrechtlich nicht anerkannten Konzepts der humanitären Intervention zu handeln und dort das unliebsame Regime auszuwechseln", sagte Nebensja.

"Anstelle des scheinheiligen Versuchs, eine Hilfe von 20 Millionen Dollar [gewaltsam] einzuführen, wäre es notwendig, dass sie sofort die 11 Milliarden Dollar freigeben, die auf eingefrorenen Konten venezolanischer Unternehmen in amerikanischen Banken liegen, die die Regierung für den Kauf von Medikamenten, Lebensmitteln und lebenswichtigen Gütern braucht", fügte er hinzu.

Elliott Abrams, US-Sonderbeauftragter für Venezuela, verurteilte dagegen die Gewalt, die an der venezolanischen Grenze ausbrach, als die Einfuhr humanitärer Hilfen in das Land verhindert wurde.

"Wir sind heute hier, weil das de facto Maduro-Regime die Einfuhr der humanitären Hilfe nach Venezuela am 23. Februar verweigert hat, was an zwei internationalen Grenzen zu Tod, Verletzungen und Gewalt führte", sagte Abrams.

"Während Venezolaner niedergeschossen, geschlagen und getötet wurden, als sie versuchten, Lebensmittel und Medikamente in ihr Land zu bringen, tanzte Maduro buchstäblich in Caracas. Vier Menschen starben, mehr als 80 Venezolaner wurden verletzt, und es hätten noch viel mehr sein können, nachdem die Bürgerwehr des Regimes das Feuer eröffnet hat", fügte er hinzu.

In der Nähe der Grenzstadt Cúcuta kam es am Samstag zu heftigen Auseinandersetzungen, nachdem die venezolanischen Sicherheitskräfte die Einfuhr der von den USA organisierten humanitären Hilfsgüter blockiert hatten. Fast 300 Menschen wurden verletzt, vier wurden nach den Zusammenstößen als tot gemeldet. Der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza erklärte jedoch, dass die große Mehrheit der Verletzten venezolanische Grenzbeamte waren, da Militante und gewaltsame Protestler sie von kolumbianischer Seite aus permanent angegriffen hätten, unter anderem mit Brandbomben.

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