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Kolumbien: Protest gegen Krieg und Einmischung in Venezuela für US-Interessen

Kolumbien: Protest gegen Krieg und Einmischung in Venezuela für US-Interessen
Rund 200 Demonstranten versammelten sich am Montag vor dem kolumbianischen Außenministerium in Bogota, um gegen das Treffen der Lima-Gruppe wegen der anhaltenden Krise in Venezuela zu protestieren. Viele der Teilnehmer hielten Schilder mit der Aufschrift "Nein zum Krieg!".

Sie skandierten verschiedene Slogans, die den regionalen Block und den Interventionismus in Venezuela verurteilten. Sie riefen: "Weder Invasion noch Intervention – Souveränität und Frieden in der Region" und "Wir wollen keine nordamerikanische Kolonie sein – Wir wollen ein freies und souveränes Kolumbien sein".

Der Protest wurde von Menschenrechtsgruppen und sozialen Organisationen organisiert.

Eine Demonstrantin sagte:

"Wir möchten der Welt sagen, dass wir uns schämen, dass sich die illegale Lima-Gruppe auf kolumbianischem Boden befindet, die mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeitet, um herauszufinden, welches der beste Moment wäre, Venezuela anzugreifen und zu zerstören."


Die so genannte Lima-Gruppe ist eine Gruppe von hauptsächlich lateinamerikanischen Ländern, die gestern in Bogota darüber debattierte, wie mit der Krise in Venezuela umgegangen werden sollte und sich gegen die derzeitige Regierung von Präsident Nicolás Maduro stellte. Dort anwesend war auch der selbsternannte venezolanische Übergangspräsident Juan Guaidó, der dort erklärte, dass die "Zeit zum Handeln" gegen Maduro gekommen sei.

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