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Russland: Putin ordnet im Fall des "Walgefängnis" Lösung bis zum 1. März an

Russland: Putin ordnet im Fall des "Walgefängnis" Lösung bis zum 1. März an
Symbolbild
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Montag das Ministerium für Umweltschutz und natürliche Ressourcen angewiesen, den Fall der in den Medien als "Walgefängnis" bezeichneten Walfarm bis zum 1. März zu lösen, um weiteres unnötiges Leiden der Tiere zu verhindern. In einem kleinen Gehege schwimmen Beluga-Wale in der Bucht von Nachodka an der Küste zum japanischen Meer im Fernen Osten Russlands.

Der russische Untersuchungsausschuss der Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren wegen Tiermissbrauchs ein, nachdem er die Gehege inspiziert hatte. Es wird angenommen, dass die Orcas nach China verkauft werden sollten. Mehrere Belugas und Orcas sind bereits in den Gehegen gestorben.

Die Inspektion des Zentrums für den Schutz von Meeressäugern gab an, dass die Säugetiere nach Angaben von Beamten in "unzulänglichen Bedingungen" gehalten werden.

Schon seit mehreren Monaten werden laut Greenpeace 87 Beluga-Wale und elf Orcas in den Becken gefangen gehalten – 15 davon sind noch Jungtiere.

Auf Bildern wird deutlich, dass die Wale extrem wenig Platz haben, um sich zu bewegen. Artgerecht ist das nicht – eigentlich schwimmen die Tiere bis zu 100 Kilometer am Tag.

Der Beluga (oder auch Weißwal) lebt in arktischen und subarktischen Gewässern. Die Gesamtlänge der Wale liegt zwischen drei und maximal sechs Metern bei einem Gewicht von 400 bis maximal 1000 Kilogramm.

Berichten zufolge planen die Behörden, die Säugetiere aus dem "Walgefängnis" in die Freiheit zu entlassen.

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