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Polens Premierminister sagt Visegrad-Treffen in Jerusalem ab und wirft Israel rassistische Rede vor

Polens Premierminister sagt Visegrad-Treffen in Jerusalem ab und wirft Israel rassistische Rede vor
Der polnische Premierminister Mateusz Morawiecki hat am Montag in Warschau beschlossen, die Teilnahme Polens am Gipfel der Visegrad-Gruppe in Jerusalem abzusagen, nachdem der israelische Außenminister Yisrael Katz Polen indirekt des Antisemitismus und der Mittäterschaft am Holocaust beschuldigt hatte.

Katz, der am Sonntag zum israelischen Außenminister ernannt wurde, hatte am Sonntag zunächst erklärt, dass er als Sohn von Holocaust-Überlebenden nie vergeben und vergessen würde. Er betonte, dass "es viele Polen gab, die mit den Nazis kollaboriert haben". 

Nur einen Tag später zitierte er in einem Radio-Interview Itzhak Shamir, dass die Polen den Antisemitismus "mit der Muttermilch aufgenommen" hätten.

Die polnische Regierung erklärte daraufhin, wenn den "rassistischen Äußerungen" keine Entschuldigung folge, werde man von dem Visegrad-Treffen in Jerusalem fern bleiben. 


Morawiecki sagte vor der Kamera seine und die Reise seines Außenministers nach Israel ab. "Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil die Worte des neu ernannten israelischen Außenministers Herrn Katz nicht nur in der Diplomatie, sondern meiner Meinung nach auch in der Öffentlichkeit völlig inakzeptabel sind. Im Zweiten Weltkrieg waren die Polen die Nation, die neben Juden und Roma am meisten gelitten hat", sagte Morawiecki vor Journalisten.

Morawiecki verriet auch, dass seine Verbündeten in der Visegrad-Gruppe seiner Aussage zustimmen. Kurz darauf sagte der tschechische Premierminister Andrej Babis aus Solidarität mit Polen die Teilnahme an dem Treffen ab.

Die Visegrad-Gruppe ist eine informelle Organisation, die sich aus der Tschechischen Republik, Ungarn, Polen und der Slowakei zusammensetzt.

Die Entscheidung Polens hat dazu geführt, dass der Visegrad-Gipfel  abgesagt wurde.

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