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Südafrika: Tausende streiken in Johannesburg wegen Arbeitsplatzverlust

Südafrika: Tausende streiken in Johannesburg wegen Arbeitsplatzverlust
Tausende Mitglieder von Südafrikas größtem Gewerkschaftsbund gingen am Mittwoch auf die Straßen von Johannesburg, um gegen den Verlust von Arbeitsplätzen im ganzen Land zu protestieren.

Die Aktion war Teil eines landesweiten eintägigen Streiks, der vom Kongress der Südafrikanischen Gewerkschaften (COSATU) ausgerufen wurde. Die Organisation fordert ein Moratorium für den Abbau von Arbeitsplätzen sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor, da sie befürchtet, dass viele ihrer rund 1,5 Millionen Mitglieder durch die kürzlich angekündigten Pläne für das staatliche Energieunternehmen Eskom in Südafrika arbeitslos werden könnten.

Der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa kündigte am Donnerstag in seiner Rede zur Lage der Nation an, Eskom, das 95 Prozent der Elektrizität des Landes liefert, in drei separate Einheiten für Erzeugung, Übertragung und Verteilung aufzuteilen.

Berichten zufolge sind die Finanzen von Eskom in einem so schlechten Zustand, dass es nicht in der Lage ist, die Zinszahlungen für seine riesigen Schulden zu leisten. Nach Meinung von Experten könnte das Unternehmen bis April 2019 effektiv zahlungsunfähig sein.

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