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Merkel begrüßt die Zusammenarbeit mit Frankreich nach dem Nord-Stream-Kompromiss

Merkel begrüßt die Zusammenarbeit mit Frankreich nach dem Nord-Stream-Kompromiss
Bundeskanzlerin Angela Merkel bestätigte am Freitag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem malischen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keïta in Berlin eine Einigung zwischen Frankreich und Deutschland über die Nord-Stream-2-Pipeline.

Merkel nannte ihre enge Zusammenarbeit mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron als Grund für die Vereinbarung und sagte vor Journalisten, dass "es ohne die deutsch-französische Zusammenarbeit kein Erfolg gewesen wäre" und dass "der Geist des Aachener Abkommens lebt".

Der wichtigste EU-Partner Deutschlands war überraschend aus dem Lager der Gegner der Richtlinienänderung in das der Befürworter gewechselt. Berlin und Paris legten schließlich einen gemeinsamen Kompromissvorschlag vor und einigten sich somit auf Gesichtswahrung. Vom Tisch ist der Streit jedoch nicht. 

Merkel habe sich aber auch mit der Kritik auseinandergesetzt, dass Europa auf russische Ressourcen angewiesen sein könnte: "[Russisches Erdgas] ist nicht der einzige Weg. Wir haben deutlich gemacht, dass wir in Zukunft Flüssiggas nach Deutschland importieren werden."

Nord Stream 2 wird die dritte Erdgasleitung sein, die unter der Ostsee gebaut wird und Erdgas direkt aus Russland nach Deutschland liefern würde.

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