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Venezuela: "Unser einziger Feind ist die Angst" – Guaidó ruft zu weiteren Protesten auf

Venezuela: "Unser einziger Feind ist die Angst" – Guaidó ruft zu weiteren Protesten auf
In einer Rede vor Studenten der Zentralen Universität von Venezuela in Caracas forderte am Donnerstag derOppositionsführer und selbsternannte "Interimspräsident" Juan Guaidó die Anwesenden auf, ihre Proteste gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro fortzusetzen.

Guaidó wandte sich an ein vollbesetztes Auditorium mit 2.700 Sitzplätzen und behauptete, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das Regime von Maduro zusammenbreche.

"Sie sind bereits besiegt", sagte Guaidó und rief für nächsten Dienstag eine weitere Runde landesweiter Demonstrationen aus. "Heute ist unser einziger Feind die Verzweiflung. Heute ist unser einziger Feind der Zweifel. Heute ist unser einziger Feind die Angst."

Derweil will er eine von ihm autorisierte US-Militärintervention im Krisenstaat nicht ausschließen. Er werde "alles Notwendige" tun, um Menschenleben zu retten, sagte der Parlamentspräsident gestern. Der Oppositionsführer räumte jedoch ein, dass ein Eingreifen der USA ein "sehr brisantes Thema" sei.

In Venezuela herrscht seit Wochen ein erbitterter Machtkampf zwischen Präsident Nicolás Maduro und dem oppositionellen Parlamentspräsidenten Guaidó, der sich am 23. Januar selbst zum Übergangspräsidenten ausgerufen hat. Mittlerweile haben sich rund 40 Länder hinter Guaido gestellt, unter ihnen die USA, Österreich und weitere EU-Staaten sowie eine Reihe südamerikanischer Länder.

Maduro kann sich bisher auf die Unterstützung des venezolanischen Militärs verlassen.

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