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Italien: Häftlinge werden eingesetzt, um Roms Schlaglöcher zu reparieren

Italien: Häftlinge werden eingesetzt, um Roms Schlaglöcher zu reparieren
Rund 30 Häftlinge aus dem römischen Rebibbia-Gefängnis begannen am Mittwoch, die mit Schlaglöchern übersäten Straßen der italienischen Hauptstadt zu reparieren, als Teil einer Initiative namens "Ich rehabilitiere mich für Rom".

Berichten zufolge wurden die teilnehmenden Gefangenen aus Personengruppen ausgewählt, die ein geringes Risiko darstellen und kurze Haftstrafen verbüßen.

"Das Schließen der Schlaglöcher sollte Priorität haben. Wegen der Schlaglöcher gab es Tote und schwere Unfälle. Ich denke also, dass wir diesen Job auch so schnell wie möglich erledigen werden", sagte der Gefangene Mirko.

"Indem wir das tun, integrieren wir uns selbst, wir befreien unseren Geist", sagte der Gefangene Andrea.

Der Zustand der Straßen Roms wird für den Tod der 25-jährigen Motorradfahrerin Elena Aubry im vergangenen Mai verantwortlich gemacht, woraufhin die Bewohner begannen, mit grüner und gelber Sprühfarbe Kreise um Schlaglöcher zu zeichnen.

Berichten zufolge protestierten im Oktober Tausende von Römern gegen den, wie sie es nannten, Zerfall der Stadt.

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