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Griechenland: Gewaltsame Zusammenstöße – Zehntausende demonstrieren gegen Namensdeal mit Mazedonien

Griechenland: Gewaltsame Zusammenstöße – Zehntausende demonstrieren gegen Namensdeal mit Mazedonien
Zahlreiche Demonstranten stießen am Sonntag im Zentrum Athens bei einer Kundgebung gegen den Namensdeal zwischen Griechenland und Mazedonien mit der Polizei zusammen.

Nach Angaben der Polizei versammelten sich bis zu 60.000 Demonstranten vor dem griechischen Parlament, während die Organisatoren behaupten, dass 100.000 Menschen anwesend waren. Umfragen zufolge sind 66 Prozent der Griechen gegen den Namensdeal zwischen den beiden Ländern.

Die Polizei setzte Tränengas ein, um auf Demonstranten zu reagieren, die Steine, Fackeln, Brandbomben, Farben und andere Gegenstände auf sie geworfen hatten. Angeblich wurden mindestens zehn Polizisten verletzt.

Der Platz vor dem Parlament war bis zum frühen Abend fast wieder leer, obwohl kleine Gruppen von Demonstranten weiterhin die Konfrontation mit der Polizei suchten.

Der Protest richtet sich gegen ein Abkommen zur Umbenennung Mazedoniens in "Republik Nordmazedonien", womit der 27-jährige Streit mit Griechenland beendet werden soll, das eine eigene Region namens Mazedonien hat und deshalb den Namen des Landes anfechtet.

Das mazedonische Parlament verabschiedete am 11. Januar eine Verfassungsänderung, um den Namen des Landes dementsprechend zu ändern. Damit das Abkommen zwischen den beiden Ländern zustande kommt, muss die Namensänderung jedoch auch vom griechischen Parlament genehmigt werden.

Mazedonien hat starke Unterstützer bei seinem Vorhaben – die EU und die NATO. Diese versprechen sich davon, dass Griechenland zukünftig von seiner Blockadehaltung gegen einen NATO- und EU-Beitritt des Landes absieht. Dies machte Griechenland von der Frage abhängig, ob Mazedonien sich umbenennt, da es befürchtet, dass der Name Gebietsansprüche der ehemaligen jugoslawischen Republik auf die griechische Region Makedonien impliziere. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien sollen dieses Jahr beginnen. Die EU verlangt zahlreiche Reformen in diesem Land.

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