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Inhaftierte Press-TV-Journalistin Hashemi wurde laut Ex-Kollegin misshandelt

Inhaftierte Press-TV-Journalistin Hashemi wurde laut Ex-Kollegin misshandelt
Der amerikanischen Journalistin Marzieh Hashemi, die für den staatlichen iranischen Fernsehsender arbeitet, wurde gegen ihren Willen ihr Hijab entfernt, als sie am Sonntag in den USA festgenommen wurde. Dies berichtete Hashemis ehemalige Kollegin Nargess Moballeghi, die am Freitag mit RT sprach.

Gemäß Moballeghi soll Marzieh Hashemi gezwungen worden sein, das Polizeifoto ohne ihren Hijab machen zu lassen.

"Sie bekam nur ein kurzärmeliges T-Shirt, was gegen ihre eigene islamische Kleiderordnung verstösst. Und dann musste sie ein weiteres T-Shirt nehmen, um damit einen Teil ihrer Haare bedecken zu können", sagte Moballeghi.

In einem Telefonat mit ihrer Tochter soll Hashemi gesagt haben, dass sie nicht ausreichend mit Nahrung versorgt wird, da es keine Halal- oder vegetarische Option gibt.

"Sie konnte nur einen Cracker oder ein Brot essen, das mit diesem Essen geliefert wurde", fügte Moballeghi hinzu.

Die in den USA geborene Journalistin, die für den englischsprachigen iranischen Fernsehsender Press TV arbeitet, soll Berichten zufolge als wichtiger Zeuge in einem laufenden Strafverfahren festgenommen worden sein.

Die Verhaftung hat sich am Sonntag am Lambert International Airport in St. Louis ereignet. Sie hatte einen Dokumentarfilm über Black Lives Matter gedreht, nachdem sie Verwandte in der Gegend von New Orleans besucht hatte. Laut ihrem ältesten Sohn wurde Hashemi anschließend nach Washington DC überführt.

Berichten zufolge konnten Verwandte sie über 48 Stunden lang nicht kontaktieren und erfuhren erst kürzlich von ihrer Inhaftierung.

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