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"Bin stolz, deren Feind zu sein" – Salvini dankt Brasilien für Auslieferung von Linksextremisten

"Bin stolz, deren Feind zu sein" – Salvini dankt Brasilien für Auslieferung von Linksextremisten
Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat sich bei dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro für die Festnahme und Auslieferung des flüchtigen italienischen Militanten und Linksradikalen Cesare Battisti bedankt. Er betonte, dass er stolz darauf sei, von Leuten wie Battisti und seinen Unterstützern als Feind angesehen zu werden.

Battisti wurde am Sonntag in der bolivianischen Stadt Santa Cruz verhaftet und ist gestern in der italienischen Hauptstadt gelandet, wie das Video zeigt.

Salvini nannte Battisti in seiner Rede "einen kommunistischen Mörder", der "im Namen des Proletariats und des Kommunismus getötet hat".

Der italienische Innenminister stellte fest, dass die Verhaftung und Auslieferung von Battisti "nur der Anfang" sei. Er fuhr fort, dass Battisti "nicht der einzige Mörder" sei, "der das Leben irgendwo auf der Welt genießt", und fügte hinzu, dass Italien "einen nach dem anderen holen" werde.

Eines von Battistis Opfern, Alberto Torregiani, sagte am Sonntag vor der Presse, dass "Gerechtigkeit herrsche, sobald wir ihn in Italien landen sehen".

Battisti, der Mitglied der italienischen radikalen Gruppe der bewaffneten Proletarier für den Kommunismus (PAC) war, verbrachte viele Jahre als Flüchtling in Brasilien. Insgesamt war er fast 30 Jahre auf der Flucht.

Als im Dezember 2018 gegen ihn ein Haftbefehl erlassen wurde, nachdem der scheidende Präsident des Landes, Michel Temer, ein Dekret zur Anordnung seiner Auslieferung unterzeichnet hatte, flüchtete er. Bolsonaro, der sein Amt am 1. Januar angetreten hatte, schwor, Battisti zu fangen und ihn nach Italien zurückzuschicken. Durch entschlossene Zusammenarbeit mit der bolivianischen Polizei und brasilianischen und italienischen Vertretungen sei dies nun geleungen, wie Salvini erklärte.

Der italienische Extremist wurde in Italien wegen vierfachen Mordes in den 1970er Jahren, die Vorwürfe bestreitet er, zu lebenslanger Haft verurteilt. Seit seinem Ausbruch aus dem Gefängnis 1981 befand er sich auf der Flucht.

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