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Rechtsradikale stören Antifa-Marsch gegen AfD-Europawahlversammlung in Riesa

Rechtsradikale stören Antifa-Marsch gegen AfD-Europawahlversammlung in Riesa
Hunderte von Antifa-Aktivisten haben sich am Samstag in Riesa gegen eine Konvention der Alternative für Deutschland versammelt. Es sollen mindestens zwei neonazistische Aktivisten den Marsch gestört haben, woraufhin die Polizei sie festnahm.

Die Polizei schreibt: "Während der Kundgebung vor der Sachsen-Arena am Nachmittag hielt sich eine Personengruppe in der Nähe der Versammlung auf. Aus dieser Gruppierung heraus zeigte ein Mann (29) den Hitlergruß. Daraufhin erhielt er von einem Unbekannten einen Faustschlag ins Gesicht."

Außerdem soll es zu einem Flaschen- und einem Becherwurf auf Polizisten gekommen sein.

Die Aufnahmen zeigen einen Mann, der ein T-Shirt mit der Aufschrift "Blitzkrieg" trägt und von der Polizei gewaltsam festgenommen wird.

Die linken Demonstranten brachten zahlreiche Plakate und Banner gegen die AfD mit, auf denen Slogans wie "Wehret den Anfängen" und "AfD wählen ist so 1933".

"Ich denke, die AfD vertritt einen großen verunsicherten Teil der Bevölkerung. Ich würde nicht sagen, dass sie die Mehrheit repräsentiert, aber auf jeden Fall eine unsichere Menge von Menschen, die in ihrer Unsicherheit und ihren Ängsten natürlich auch gehört werden wollen und deshalb sehr laut sich zu äußern wissen", sagte Isabellae Tesche, stellvertretende Vorsitzende der V-Partei3, der Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer,  in Sachsen.

Etwa 700 Polizisten sicherten den Partei-Tag der AfD und die Proteste ab.

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