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Trump begründet Syrien-Rückzug: "Dort gibt es keinen Reichtum, bloß Sand und Tod"

Trump begründet Syrien-Rückzug: "Dort gibt es keinen Reichtum, bloß Sand und Tod"
US-Präsident Donald Trump hat seine Entscheidung, Truppen aus Syrien abzuziehen, gestern bei einer Kabinettssitzung in Washington D.C. verteidigt. Er beschrieb das Land mit den Worten "Sand und Tod". Die USA würden dort für nichts dem Iran, Russland und dem syrischen Präsidenten Assad die Arbeit abnehmen.

"Syrien ist schon längst verloren. Es ist vor langer Zeit verloren gegangen. Wir reden hier von Sand und Tod. Das ist es, wovon wir reden. Wir reden hier nicht von riesigem Reichtum. Wir sprechen von Sand und Tod", erklärte der US-Präsident.

Außerdem kritisierte er die Kurden, die dem Iran Öl verkaufen würden, obwohl die USA sie darum baten, es zu unterlassen.
Dennoch wollten die USA die kurdischen Kämpfer weiterhin "schützen", aber nicht "für immer" in Syrien bleiben.

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Außerdem behauptete Trump, dass Russland in Wahrheit nicht glücklich über den US-Rückzug sei, da die USA für sie den IS töten würden. Dessen Vertreter begrüßten den Rückzug offiziell und betonten, dass die USA sich völkerrechtswidrig in Syrien befänden, da sie weder ein UN-Mandat, noch eine Genehmigung der legitimen Regierung Syriens für ihr militärisches Eingreifen hätten. Russland scheint allerdings ungläubig, ob ein solcher Rückzug wirklich stattfinden wird.

Putin bezeichnete die Rückzugs-Entscheidung bei seiner Jahrespressekonferenz vor internationalen Medienvertretern als korrekt, betonte aber, dass Russland keinerlei Anzeichen vorliegen, dass ein solcher wirklich umgesetzt wird.

Sein Sprecher Dmitri Peskow kommentierte die US-Ankündigung damit, dass im Friedensprozess wohl kaum jemand die US-Truppen vermissen würde.

"Wir alle kennen die Situation in bestimmten von den Vereinigten Staaten kontrollierten Sektoren [Syriens], in denen sich eine humanitäre Katastrophe ereignet, terroristische Gruppen bewaffnet und wiederbewaffnet werden, neue Militante ausgebildet werden und die Anwohner keine Möglichkeit haben, medizinische Hilfe zu erhalten oder einfach das Gebiet zu verlassen. Ich spreche über die Region an der Grenze zu Jordanien und dem Irak", fuhr Peskov fort.



Trump erklärte außerdem, dass der IS eher für Russland und den Iran ein Problem sei, denn dessen Anhänger würden eher in ihre Länder kommen, als in die USA.

Der US-Präsident hatte im Dezember angekündigt, dass das US-Militär seinen Rückzug aus Syrien beginnen werde. Die Entscheidung schockierte viele US-Verbündete und das Verteidigungsministerium und veranlasste den damaligen Verteidigungsminister Jim Mattis zum Rücktritt. Die Kurden reagierten bestürzt und nannten den Zug einen "unverhohlenen Verrat". Wann und ob jedoch tatsächlich ein Rückzug erfolgt, ist unbekannt. 

Es wird angenommen, dass etwa 2.000 US-Militärs in Syrien stationiert sind.

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