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Paris: Polizisten knüppeln auf Gelbwesten-Demonstranten in Burger King-Filiale ein

Paris: Polizisten knüppeln auf Gelbwesten-Demonstranten in Burger King-Filiale ein
Das Zentrum von Paris versinkt seit mehreren Wochenenden zunehmend im Chaos. Immer wieder ziehen die sogenannten Gelbwesten ab Samstag auf die Straßen, um gegen die verschärfte Politik der Austerität aufzustehen. Immer wieder leisten zahlreiche Teilnehmer gewaltsamen Widerstand, setzen dabei Dinge in Brand, zerstören sie oder attackieren Polizisten. Das Video zeigt, dass auf der anderen Seite auch die Polizisten mit teilweise äußerster Brutalität gegen die Protestierenden vorgehen.

Dieses Video ist in einer Filiale der Fast-Food-Kette Burger King in Paris entstanden und zeigt Polizisten, die mit ihren Knüppeln vehement auf am Boden liegende Protestierer einschlagen. Was dem brutalen Vorgehen der Polizei vorausgegangen ist, ist nicht zu sehen.

Ein Fotograf, der sich zum gleichen Zeitpunkt dort befand und den Vorfall miterlebte, erklärte: "die Demonstranten haben sich offensichtlich gewaltsam Zugang in das [Schnell-Restaurant] verschafft ... weil es geschlossen war ... die Tür wurde beschädigt, als wir hereinkamen."

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"Wir betraten den Burger King mit etwa fünfzehn Gelbwesten, alle bekamen kaum noch Luft, ich kotzte fast, denn die Luft war voller Tränengas. Der Manager reichte uns Wasserflaschen, damit wir unsere Gesichter abspülen konnten. Als wir die Zeit nutzten, um Luft zu holen, sahen wir, wie das CRS [Sicherheitskompanien der Republik] den Burger King umstellt. Wir hoben unsere Presseausweise in die Luft. Dann schalteten sie die Demonstranten einen nach dem anderen durch den Eingang des Burger King aus, und wir sahen, wie das CRS jeden, der hinausging, schlug.

In dem Video schlagen Polizisten fast eine Minute lang mit ihren Schlagstöcken auf die am Boden liegenden Protestler in ihren gelben Westen ein. Obwohl die sich nicht wehren und versuchen, sich wenigstens mit ihren Händen vor den Schlägen zu schützen, lassen die Polizisten nicht von ihnen ab. Erst als es ihnen gelingt zu flüchten, ist die Gewaltszenerie zu Ende.

Scheinbar wird auch der filmende Journalist an seiner Arbeit gehindert. Als sich ihm ein Polizist entgegenstellt, hört man ihn sagen: "Sie haben kein Recht mich zu treten" und "Sie dürfen mich nicht schlagen".

Außerdem erwidert ihm der Polizist, auf das Angebot, ihm seinen Presseausweis zu zeigen: "Interessiert mich nicht dein Ausweis."

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