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Lawrow zur EU-Reaktion auf Kertsch-Straße: Warum machen die Aussagen, ohne sie auf Fakten zu prüfen?

Lawrow zur EU-Reaktion auf Kertsch-Straße: Warum machen die Aussagen, ohne sie auf Fakten zu prüfen?
Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte, die Ukraine hätte den Vorfall an der Straße von Kertsch vermeiden können, indem sie Russland um Erlaubnis gebeten hätte, die Meeresstraße zu durchqueren, wie sie es auch in der Vergangenheit tat. Dies erklärte er gestern in Paris auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian.

Außerdem kritisierte er die EU, die ungeprüft davon sprechen würde, dass sich der Vorfall im Asowschen Meer ereignete, obwohl er sich im Schwarzen Meer ereignete.

"Ich frage mich, warum die Europäische Union das Asowsche Meer in ihren Kommentaren erwähnt? Vielleicht schenken sie dieser Angelegenheit nicht besonders viel Aufmerksamkeit und machen deshalb solche Aussagen, die nicht auf Fakten beruhen. Wir haben betont, dass der Vorfall absichtlich provoziert wurde. Zwei Soldaten des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die sich an Bord dieser Schiffe befanden, werden verhört. Das Zeugnis ist in den Medien verfügbar und es sollte für jeden klar sein, wie und warum es passiert ist", sagte Lawrow.

Le Drian seinerseits forderte Russland auf, die inhaftierten ukrainischen Besatzungsmitglieder und ihre Schiffe freizulassen.

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