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Nach Eskalation an Straße von Kertsch: Hunderte Nationalisten marschieren in Camouflage in Kiew auf

Nach Eskalation an Straße von Kertsch: Hunderte Nationalisten marschieren in Camouflage in Kiew auf
Hunderte von Mitgliedern und Unterstützern des Nationalkorps marschierten gestern in einheitlicher Tarnkleidung auf den Straßen von Kiew auf, um unter anderem die Beendigung eines Vertrags von 2003 mit Russland über die Straße von Kertsch und das Asowsche Meer sowie die Ausrufung des Kriegsrechts zu fordern. Zu der Aktion kam es, nachdem die russische Küstenwache am Sonntag drei ukrainische Schiffe in den Gewässern des Schwarzen Meeres beschlagnahmt hatte.

Die Nationalisten marschierten dann gemeinsam zum ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, wo später die Abstimmung über die Ausrufung des Kriegsrechts stattfand. Die Demonstranten stellten vor dem Parlament ein Banner mit der Aufschrift "Nicht nachgeben" auf. Nach Angaben eines Vertreters des Nationalkorps, Rodion Kudryashov, sollte das Kriegsrecht, wenn es verhängt wird, nicht länger als dreißig Tage dauern, um die für März 2019 geplanten Präsidentschaftswahlen nicht zu stören.

"Wir glauben, dass die Einführung des Kriegsrechts ziellos und unverantwortlich ist, wenn der Vertrag über das Asowsche Meer nicht aufgekündigt wird", fügte Kudryashov unter Bezugnahme auf das Abkommen von 2003 hinzu.

Die drei ukrainischen Schiffe hatten sich am Sonntag unter Missachtung der Warnungen sowie Umkehraufforderungen der russischen Küstenwache in Russlands Gewässer begeben. Russland stoppte die Schiffe daraufhin unter Anwendung von Gewalt, beschlagnahmte sie und nahm die Besatzungsmitglieder fest.
Nach Angaben der ukrainischen Behörden hatten ihre Schiffe das Recht, auf der Grundlage des Völkerrechts frei über die Straße von Kertsch zu fahren. Russland widerspricht dem ausdrücklich.

Der russische Außenminister hatte gestern gewarnt, dass Nationalisten sich durch die Ausrufung des Kriegsrechts beflügelt fühlen könnten und warnte außerdem die ukrainische Regierung sowie die USA und die EU vor einer Eskalation in der Region um die russische Halbinsel Krim.

„Wir möchten die ukrainische Seite warnen, dass der von Kiew bei Koordinierung mit den USA und der EU verfolgte Kurs auf das Provozieren eines Konfliktes mit Russland im Asowschen und Schwarzen Meer ernsthafte Folgen nach sich ziehen könnte. Die Russische Föderation wird jeden Eingriff in ihre Souveränität und Sicherheit strikt unterbinden.“

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