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Mutter von Julian Assange schlägt Alarm: "Mein Sohn schwebt in Lebensgefahr!"

Mutter von Julian Assange schlägt Alarm: "Mein Sohn schwebt in Lebensgefahr!"
Die Mutter des bekannten Wikileaks-Mitbegründers, Julian Assange, hat sich mit einem „Notruf“ an die Welt gewandt, denn ihr Sohn befinde sich in Lebensgefahr. Dies erklärte Christine Assange am Samstag bei der Online-Mahnwache #Unity4J für ihren Sohn.

Sie erklärte, dass ihr Sohn durch neue Auflagen in der ecuadorianischen Botschaft in London "unmittelbarer und ernster" Gefahr sei. Diese neuen Auflagen würden darauf abzielen, ihn zu "foltern", seinen Willen zu brechen und ihn zum Verlassen der Botschaft zu zwingen.

"Er ist jetzt allein, krank, leidet Schmerzen. In Einzelhaft zum Schweigen gebracht. Im Herzen Londons von jeglichem Kontakt abgeschnitten und gefoltert. Der heutige Käfig für politische Gefangene ist nicht mehr der Tower of London, sondern die ecuadorianische Botschaft."

Sie sprach von einem „langsamen und grausamen“ Attentat auf ihren Sohn. Außerdem erwähnte sie, dass der vorherige Präsident Ecuadors, Rafael Correa, der „Julian zu Recht politisches Asyl vor den Drohungen der USA gegen sein Leben und seine Freiheit gewährt hat, öffentlich davor gewarnt hat, dass bei einem Besuch des US-Vizepräsidenten Mike Pence vor Kurzem in Ecuador ein Abkommen getroffen wurde, Julian an die USA zu auszuliefern“. Demnach sei der Plan nun, da „die politischen Kosten für die Vertreibung von Julian aus ihrer Botschaft zu hoch seien, ihn mental zu zerstören“.

Sie warnte, dass sobald er in den USA wäre, er unbefristet und ohne Gerichtsverfahren festgehalten werden könnte, durchaus auch unter Folter in Guantanamo Bay. Ihm würden nicht nur bis zu 45 Jahre Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis drohen, sondern auch die Todesstrafe wäre möglich.

„Mein Sohn ist in Lebensgefahr wegen einer brutalen politischen Verfolgung durch die Tyrannen an der Macht, deren Verbrechen und Korruption er mutig aufgedeckt hat, als er Chefredakteur von WikiLeaks war.“

Assange sitzt seit dem Jahr 2012 in der ecuadorianischen Botschaft fest, denn sobald er diese verlässt, würde er von britischen Polizisten verhaftet und an die USA ausgeliefert werden.

Lenín Moreno, der seit April 2017 Ecuadors neuer Präsident ist, ließ im März Assanges Telefon- und Internetverbindung kappen. Im Oktober wurde die Kappung wieder aufgehoben, jedoch unter strengen Auflagen. Einem Papier zufolge, dass diese angeblich erklärt, darf sich der weltbekannte Journalist nicht mehr zu politischen Inhalten äußern, oder Äußerungen tätigen, die den „guten Beziehungen Ecuadors zu einem Staat schaden könnten". Besuch muss außerdem drei Tage im Voraus beantragt werden, ist auf maximal drei Personen beschränkt und kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Hinzu kommt, dass er zukünftig für medizinische Versorgung und seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen muss. Eine weitere, skurrile Auflage soll seine Katze betreffen. Diese und die Räumlichkeiten, in denen er lebt, habe er sauber zu halten, ansonsten könnte die Katze konfisziert werden.

Bei Verstoß der Auflagen, droht der Entzug des Asylstausses und damit die Auslieferung in die USA.

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