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Putin trifft mit deutschen Unternehmern zusammen: "Wirtschaft ist unser stärkstes Bindeglied"

Putin trifft mit deutschen Unternehmern zusammen: "Wirtschaft ist unser stärkstes Bindeglied"
Der russische Präsident Wladimir Putin traf am Donnerstag im Kreml mit einer Delegation aus den größten deutschen Unternehmen zusammen. Aus Deutschland war eine "rund 20-köpfige Delegation aus Vorstandsvorsitzenden, Vorstandsmitgliedern und Geschäftsführern großer deutscher Investoren" angereist, darunter Vertreter von Volskwagen, Siemens, BASF, Uniper und anderen großen deutschen Unternehmen.

Wolfgang Büchele, Vorsitzender des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, über den solche Zusammentreffen bereits seit vielen Jahren organisiert werden, äußerte die Hoffnung, dass sich die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland verbessern werden, und wies auf die Bedeutung des Gaspipeline-Projekts Nord Stream 2 hin.

"Beim Thema der gegenseitigen Wirtschaftssanktionen ist leider noch keinerlei Bewegung zu erkennen. Die US-Sanktionen betrachten wir insgesamt mit Sorge. Sie können sowohl Russland und darüber hinaus auch deutsche Unternehmen treffen. Schon heute wachsen bei Projekten die Schwierigkeiten, weil global aufgestellte Banken mit der Finanzierung zögern. Leider beherrschen auch weiterhin Berichte über Cyber-Angriffe, Geheimdienstoperationen oder andere gegenseitige Vorwürfe die Schlagzeilen. Dies alles erschwert leider die Verbesserung der Situation, auf die wir hoffen und die wir anstreben. Wir hoffen, dass ungeachtet dieser Probleme das Projekt Nord Stream 2, das gerade im Bau ist, vollständig realisiert wird."

Er fügte hinzu: "Ich will hier ganz offen sagen: Der deutschen und russischen Wirtschaft würde es deutlich besser gehen, wenn sich die politischen Beziehungen signifikant verbessern würden und wir insgesamt einen neuen Entspannungsprozess hätten."

Putin wiederum betonte: "Seit Jahrzehnten arbeiten unsere Länder im Energiesektor effektiv zusammen. Die russischen Lieferungen nach Deutschland decken etwa ein Drittel des deutschen Erdgas- und Ölbedarfs. Viele wegweisende Projekte, wie die legendären Gas-for-Pipes- und Nord-Stream-Projekte, haben einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Energiesicherheit, nicht nur der Bundesrepublik Deutschland, sondern ganz Europas geleistet. Der Bau des Pipelinesystems Nord Stream 2 ist in vollem Gange."

Auch werde Russland alles dafür tun, dass deutsche Unternehmer in Russland Geschäfte machen können: "Wir werden unnötige administrative Barrieren abbauen und kräftig in die Infrastruktur investieren, kurz gesagt, wir werden unser Bestes tun, damit sich ausländische Investoren, auch deutsche Investoren, in unserem Land wohl fühlen."

Büchele betonte: "Bei allen Krisen und Konflikten hat sich die Wirtschaft als das stärkste Bindeglied zwischen Russland und Deutschland, Russland und der Europäischen Union erwiesen. Seit 2017 nimmt unser bilateraler Handel wieder zu. Im Jahr 2017 erreichte der Handel in absoluten Zahlen 55 Milliarden Euro, und wir hoffen, dass er in diesem Jahr wieder über 60 Milliarden Euro liegen wird."

Der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Klaus Rosenfeld, betonte nach dem Treffen, dass der Dialog konstruktiv war. Es sei notwendig, Treffen in einem solchen Format weiterhin abzuhalten, sagte er. "Was unsere Firma angeht, ist die strategische Partnerschaft mit dem Russischen Fonds für direkte Investitionen eine perfekte Form der Zusammenarbeit, die wir öfter benutzen sollten. Sie basiert auf dem Programm für die Aufstockung des Investitionsvolumens in die Infrastruktur, das Präsident Putin angekündigt hat. Unserer Meinung nach können dadurch viele neue Projekte geschaffen werden, die wir gemeinsam realisieren können", sagte Rosenfeld. Die Schaeffler AG stellt Artikel für die Automobil- und Maschinenbauindustrie her. Der Umsatz betrug im Jahr 2017 14 Milliarden Euro.

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