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Nach Übernachtung im RWE-Braunkohle-Gleisbett: Polizei räumt gewaltsam Protest von "Ende Gelände"

Nach Übernachtung im RWE-Braunkohle-Gleisbett: Polizei räumt gewaltsam Protest von "Ende Gelände"
Rund 4.000 Braunkohle-Gegner haben am Samstag die Gleise, die die Kraftwerke des Energiekonzerns RWE mit Kohle aus dem Tagebau in Hambach versorgen, besetzt. Etwa 50 Menschen besetzten einen Bagger. Gestern entfernte ein großes Polizeiaufgebot Protestler gewaltsam von den Gleisen, die die Nacht dort verbracht hatten und trotz angekündigter Räumung die Gleise nicht verließen. Viele von ihnen wurden festgenommen.

Seit 2012 besetzen Demonstranten die restliche Fläche des Hambacher Forstes, um den von RWE geplanten Ausbau des Tagebaus zu verhindern. RWE hatte geplant, weite Teile des restlichen Waldes im Oktober zu fällen.

Dem kam allerdings eine Eilentscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen zuvor. Dieses urteilte, dass "die RWE Power AG den Hambacher Forst nicht roden darf, bis über die Klage des BUND NRW gegen den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 für den Braunkohle-Tagebau Hambach entschieden ist. Im Übrigen darf die RWE Power AG im Tagebau Hambach weiter Braunkohle fördern, solange sie nicht die bewaldeten Flächen des Hambacher Forstes in Anspruch nimmt." Es wird vermutet, dass damit das Rodungsvorhaben bis zumindest 2020 auf Eis liegt.

Die Polizei erklärte, dass sie gegen etwa 400 Aktivisten Anzeige erstattet habe. Organisiert hat die Protestaktionen die Bewegung "Ende Gelände", die als linksextremistisch gilt. Sie fordert einen sofortigen Braunkohle-Ausstieg Deutschlands.

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