USA äußern sich zu russischer S-300-Lieferung an Syrien nach Abschuss von Flugzeug

USA äußern sich zu russischer S-300-Lieferung an Syrien nach Abschuss von Flugzeug
US-Außenminister Mike Pompeo hat am Montag auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York die Pläne Russlands zur Lieferung des Raketensystems S-300 an Syrien kritisiert.

"Wir versuchen, jede Stelle zu finden, an dem es eine gemeinsame Basis gibt, wo wir mit den Russen zusammenarbeiten können", sagte er. "Wir finden viele Stellen, an denen sie gegen amerikanische Interessen arbeiten, und wir werden sie dafür zur Verantwortung ziehen."

Am 17. September hatten israelische Kampfjets unangemeldet vor der Küste Latakias in Syrien Bombardements durchgeführt. Als die syrische Luftabwehr aktiv wurde, versteckte sich einer Jets hinter einem russischen Aufklärungsflugzeug des Typs Il-20. Es wurde durch die Abwehrrakete getroffen und dabei wurden 15 russische Militärangehörige getötet. Russland macht Israel für den Abschuss verantwortlich, denn es habe die Angriffe nicht angekündigt, sondern erst mit Beginn der Angriffe die russische Seite informiert. Auch dabei habe es aber eine korrekte Angabe, wo genau die Angriffe gerade beginnen, verschwiegen. So war es unmöglich, das russische Flugzeug rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Russland kündigte als Konsequenz dessen unter anderem an, binnen zwei Wochen das S-300-Luftabwehrsystem in Syrien aufzustellen. Die Pläne sind nicht neu, nur setzte Russland 2013 die Stationierung auf Antrag Israels aus. 

Pompeo äußerte auch Frustration über die türkische Regierung, von der die USA fordern, den inhaftierten US-Pastor Andrew Brunson freizulassen. "Er könnte diesen Monat entlassen werden, er hätte letzten Monat entlassen werden sollen, und er sollte heute entlassen werden, in der Tat. Wir haben mit den Türken gesprochen, sie kennen die Erwartungen."

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