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Hambacher Forst: Tausende Protestierende stellen sich gegen Rodung und Polizei

Hambacher Forst: Tausende Protestierende stellen sich gegen Rodung und Polizei
Obwohl die Räumungsarbeiten der Polizei im Hambacher Forst noch gestern pausiert waren, kam es zu Konfrontationen zwischen Polizei und Protestierenden. Tausende waren extra angereist, um sich gegen eine Rodung im verbliebenen Waldstücks auszusprechen. Er soll dem geplanten Ausbau einer Zeche weichen. Seit Jahren haben sich hier Umweltaktivisten in Baumhäusern einquartiert, um eine Rodung zu verhindern.

Sie verbarrikadieren sich in ihnen, um die Rodung des Waldes, in dem einige bedrohte Tierarten leben, zu verhindern. Dazu ist ihnen offensichtlich jedes Mittel recht. Mehrfach kam es in den vergangenen Tagen zu Dienstabbrüchen von Polizisten, weil sie von Aktivisten mit Fäkalien überschüttet worden sind.

Die Räumungsarbeiten waren letzte Woche eingestellt worden, nachdem am Mittwoch ein Journalist durch eine Verbindungsbrücke zweier Baumhäuser gekracht und in den Tod gestürzt war.

Zu Konfrontationen kam es gestern auch, weil die Polizei damit beschäftigt war, zu verhindern, dass Protestierende zu den Baumhäusern vordringen, um sich ebenfalls dort zu verbarrikadieren. Einige der Rodungsgegner errichteten Barrikaden gegen die Polizei. RWE hält an seinen Rodungsplänen fest. Seit heute sind die Räumungsarbeiten wieder aufgenommen. Die Polizei bittet: "Der Unglücksfall des am Mittwoch tödlich verunglückten Journalisten verdeutlicht, dass eine Lebensgefahr für alle Beteiligten in den Baumhäusern besteht. Deshalb appelliert die Polizei: Bitte bringen Sie sich und unsere Einsatzkräfte nicht in Gefahr und verlassen Sie freiwillig die Baumhäuser."

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