icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Backpfeifen und Blutspritzer – Umstrittene "Performance-Künstlerin" Marina Abramović attackiert

Backpfeifen und Blutspritzer – Umstrittene "Performance-Künstlerin" Marina Abramović attackiert
Die umstrittene Performance-Künstlerin Marina Abramović ist gestern in Florenz von einem Mann attackiert worden. Der Mann war auf die Künstlerin zugestürmt und schlug ihr eine Leinwand auf den Kopf. Das Portrait, durch das ihr Kopf geschlagen wurde, soll Abramović selbst gezeigt haben.

Es wird vermutet, dass der Mann mit seinem Angriff eine eigene "Kunst-Performance" inszenieren wollte. Wie Euronews schreibt, bezeichnet er sich selbst als Künstler und ist der Polizei wegen ähnlicher Aktionen bekannt. Ereignet hat sich der Zwischenfall im Innenhof des Florenzer Palazzo Strozzi. Im Museum findet die Retrospektive von Abramović statt, die bis zum 20. Januar läuft.

Die "Perfomance-Künstlerin" gilt als umstritten. Oft geht sie bei ihren "Kunstaktionen" mit Blut, Sperma, Urin, Muttermilch oder Gewalt gegen sich selbst vor. Zu ihren bekanntesten Unterstützerinnen zählt Lady Gaga, die an einem ihrer ebenfalls umstrittenen Spirit-Cooking-Events teilnahm. 2011 plante sie das jährliche MOCA-Galaevent und ließ "Menschen-Kuchen" servieren, während die Gäste, darunter viele Hollywoodstars, Laborkittel trugen. Aus den Tischen ragten menschliche Köpfe auf Servierplatten, die den Gästen beim Speisen zusahen.

Die Polizei hat eine Untersuchung des Vorfalls in Florenz eingeleitet. Marina Abramović soll unversehrt und mit dem Schrecken davongekommen sein.

Ihre Retrorespektive war bis letzten Monat auch in Deutschland zu sehen. In der Bundeskunsthalle in Bonn konnte man vom 20. April bis zum 12. August die Kunst der "radikalen, umstrittenen und bewunderten und eine der meistdiskutierten internationalen Künstlerinnen – vor allem im Bereich ihrer bahnbrechenden Performances, mit denen sie immer wieder die eigenen physischen und psychischen Grenzen auslotet" näher kennenlernen. 

Nutzungsrechte: Artequando

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen