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Räumung im Hambacher Forst – Aufnahmen zeigen Festnahmen von Baumaktivisten

Räumung im Hambacher Forst – Aufnahmen zeigen Festnahmen von Baumaktivisten
Die Polizei ist nach wie vor damit beschäftigt, Aktivisten aus ihren Baumhäusern im Hambacher Wald zu entfernen. Aufnahmen von gestern zeigen, wie einige von ihnen festgenommen wurden. Die Polizei schreibt, dass Aktivisten sie heute so stark mit Steinen beworfen haben, dass ein Polizist einen Warnschuss abgegeben hat.

"Gegen 10.31 Uhr haben mehrere vermummte Personen erneut Polizeikräfte auf der L276 massiv mit Steinwürfen attackiert. Aufgrund der akuten Gefahrensituation zog ein Beamter die Schusswaffe und gab einen Warnschuss in die Luft ab. Die Personen zogen sich danach unerkannt in den Wald zurück", teilt die Polizei mit.

Darüberhinaus schreibt sie von mindestens zwei Molotow-Cocktail-Würfen auf Polizeiwagen, die zündeten. Verletzt wurde dabei niemand.

Aktivisten wiederum werfen der Polizei brutales Vorgehen vor. Währenddessen befürchtet man, dass die Räumungsaktion Wochen andauern könnte, denn die meisten haben sich in hohen Baumhäusern verschanzt, was es schwer macht, sie herunterzuholen.

Die Besetzung des Hambacher Forsts begann vor etwa sechs Jahren, als eine kleine Gruppe von Aktivisten beschloss, auf Strom und fließendes Wasser zu verzichten und im Wald zu leben, um gegen den Ausbau einer nahegelegenen Zeche zu kämpfen. In Hambach leben derzeit rund 150 Menschen in Baumhäusern.

"Ich denke, sie sollten den Wald in Ruhe lassen, er ist ein großartiges Ökosystem, und wir brauchen solche Ökosysteme in Zeiten des Klimawandels", sagte eine Augenzeugin.

Die Aktivisten sind gegen den Plan des Energiekonzerns RWE, den größten Tagebau Europas zu erweitern.

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