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Nach tödlichen Messerstichen - Menschen aus Chemnitz erklären vor der Kamera, was sie denken

Nach tödlichen Messerstichen - Menschen aus Chemnitz erklären vor der Kamera, was sie denken
Einwohner der sächsischen Stadt Chemnitz haben sich vor der Kamera zu den verhältnismäßig riesigen Proteste im Stadtkern am Montag geäußert. Linke und rechte Parteien und Organisationen hatten Tausende Menschen in die Stadt mobilisiert, nachdem ein 35-Jähriger Mann offenbar von einem Migranten erstochen worden war.

Wie die Polizei Sachsen mitteilte, waren weit mehr Protestler angereist als erwartet. „In Summe waren aufgrund offensichtlich bundesweiter Mobilisierung allerdings circa 6.000 Teilnehmer bei der Versammlung der Bürgerbewegung 'Pro Chemnitz' und weitere circa 1.500 Teilnehmer bei der Versammlung 'Die Linke' zu verzeichnen.“

Tom Funke, ein Chemnitzer Einwohner, beteuerte, dass Flüchtlingsgewalt untypisch für die Stadt sei, und betonte: „Chemnitz ist keine Stadt der Faschisten.“

Thomas Reuter war ein Teilnehmer der Demonstration von „Pro Chemnitz“ - einer Bürgerbewegung die als rechtspopulistisch gilt. Er widersprach dieser Haltung mit der Behauptung, die deutschen Medien hätten die Fakten falsch dargestellt und die Probleme der Stadt seien mit Flüchtlingen verbunden. Er behauptete, dass Flüchtlinge die Kriminalität in der Stadt ansteigen lassen haben.

„Es ist ein großes Problem mit Flüchtlingen, aber viele Flüchtlinge kamen nicht aus Ländern, in denen es Krieg gibt. Sie kamen aus Marokko, sie kamen aus Tunesien, und das ist das Problem. Und sie begehen Verbrechen. Oft sind die Menschen aus Syrien nicht das große Problem, sondern die Menschen aus Nordafrika, das ist das Problem, das wir in Deutschland haben.“

Zu den Demonstranten von 'Pro Chemnitz', von denen ein Großteil in Medien als Rechtsextreme beschrieben wurden, sagte er:
„Ich glaube, es waren 3.000 Personen auf der Demonstration und da hat man immer 50 oder 100 Personen, sie gewalttätig sind. Sie machen Stress, sie wollen Ärger, aber das ist nicht die Stadt. Es gab viele Leute, die nach draußen gegangen sind, weil sie wütend wurden.“

Bei den Protesten wurden laut Polizei mindestens 18 Versammlungsteilnehmer und zwei Polizisten verletzt. Die Polizei spricht in ihrem Bericht zum Geschehen am Montag von vielen Teilnehmern bei Pro Chemnitz, die aus umliegenden Bundesländern anreisten. Zu ihnen schreibt sie: „Unter ihnen waren einige, die dem rechten Spektrum und der gewaltbereiten Fußballszene zuzuordnen sind.“

Daniel Hillig soll in der Nacht zu Sonntag von zwei Migranten aus Syrien und dem Irak ermordet worden sein. Im angeblichen Haftbefehl, der Pegida-Aktivisten zu Händen gekommen sein soll, heißt es:

„Am 26.08.18 gegen 3:00 Uhr stach der Beschuldigte auf der Brückenstrasse in Chemnitz mit einem mitgeführten Messer im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit dem Mitbeschuldigten, der ebenfalls ein Messer bei sich führte, ohne rechtfertigenden Grund insgesamt 5 Mal auf den Oberkörper des Geschädigten Daniel Hillig ein. Der Beschuldigte, wie auch der Mitbeschuldigte, nahmen dabei zumindest billigend in Kauf, den Geschädigten tödlich zu verletzen. Der Geschädigte Hillig verstarb unmittelbar nach der Tat an seinen schweren Stichverletzungen in den Brustbereich mit Eröffnung des Herzbeutels und der Lunge.“

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