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"Frühsexualisierung" – Terre des Femmes fordert Kopftuchverbot für Kinder in Deutschland

"Frühsexualisierung" – Terre des Femmes fordert Kopftuchverbot für Kinder in Deutschland
Die Frauenrechtsbewegung Terre des Femmes hat gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin ihre neue Initiative vorgestellt. Sie fordert ein Kopftuchverbot für minderjährige Mädchen. Das Kinderkopftuch würde die Mädchen unterdrücken, sexualisieren und in der Freiheit einschränken.

Für ihre Kampagne "Den Kopf frei haben!" haben sie eine Petition gestartet, die unter anderem auch bekannte Frauen wie Alice Schwarzer, Lisa Fitz und Seyran Ates, die Mitbegründerin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin, unterschrieben haben.

Organisationsleiterin Christa Stolle erklärte: "Hier geht es nicht mehr um die Ausübung des eigenen Glaubens, sondern um Missbrauch von Kindern für fundamentalistische Zwecke." Für Terre des Femmes ist das Kinderkopftuch eine Verletzung der Kinderrechte.
Das Kopftuch bedeute zudem eine Frühsexualisierung, meint Susanne Schröter, Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam. Dass man "einem minderjährigen Kind, einem sechsjährigen, fünfjährigen oder siebenjährigen Kind schon ein Kopftuch" aufsetze, schreibe ihnen zu, dass sie Männer bereits sexuell reizen würden.

"Da würde ich nun eigentlich glauben, dass da eigentlich innerhalb der muslimischen Community ein Aufschrei der Empörung kommen müsste und dass sich die Muslime selber dafür einsetzen müssten, dass man nicht auf diese Gedanken kommt. Von daher würde ich auch von den Konservativen erwarten, dass sie sich dezidiert gegen das Kopftuch auf dem Kopf von Minderjährigen aussprechen", so Schröter.



Die Petition wird am 15. Oktober beim Bundesjustizministerium eingereicht und soll 100.000 Unterschriften erreichen. Die Organisation will so ein gesetzliches Verbot von Kopftüchern bei Minderjährigen im öffentlichen Raum bewirken.

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