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USA: Mann kapert Flugzeug und fliegt in den Tod - "Ich weiß, was ich tue - habe Videogames gespielt"

USA: Mann kapert Flugzeug und fliegt in den Tod - "Ich weiß, was ich tue - habe Videogames gespielt"
Ein Mitarbeiter des Bodenpersonals der US-amerikanische Regionalfluggesellschaft Horizon Air ist in den sicheren Tod geflogen. Der 29-Jährige hatte am Freitagabend in Seattle eine Passagiermaschine gekapert und mehrere waghalsige Manöver wie Loopings und Schrauben damit vollzogen. Ein Video soll die letzten Momente vor dem Absturz zeigen. Darin ist zu sehen, wie er einen Looping fliegt. Auch ein Kampfjet befindet sich am Himmel und ist ihm auf den Fersen.

Das Flugzeug des Typs Bombardier Q400 mit 76 Sitzen stürzte später in einem bewaldetem Gebiet etwa 40 Kilometer vom Flughafen entfernt ab und ging in Flammen auf. Der Mann starb. Die beiden Kampfjets, die zu dem gekaperten Flugzeug beordert worden, sollen nichts mit dem Absturz zu tun haben.

Wie der im Nachhinein veröffentlichte Funkverkehr mit dem Flugzeug-Entführer offenbarte, war dieser bei bester Laune. Als man ihm vorschlug, den Flieger auf einer nahegelegenen Landebahn sicher zu Boden zu bringen, entgegnet er, dass er lieber die Koordinaten "von dem Orka-Wal, der Mutter mit ihrem Baby" hätte. Die würde er gerne nochmal sehen.

Sein letztes Abenteuer bezeichnet er selbst als absoluten Knaller. "Ich habe ein paar Videospiele gespielt. Ich weiß schon einigermaßen, was ich tue." Unter dem veröffentlichten Video mit den Tonaufnahmen finden sich viele Sympathiebekundungen: "Hoffe, er fliegt weiter für die Ewigkeit. Was für ein Charakter!" Ein anderer schreibt: "Dieser Typ ist eigentlich ziemlich lustig!" Wieder ein anderer schreibt: "Ich wäre gerne der Freund dieses Kerls gewesen. Scheint ein netter Mann gewesen zu sein. Hatte nur ein paar Dämonen. [...] Schade, dass die Welt diesen Mann nicht gesehen hat. Ruhe in Frieden."

In einem anderen Kommentar heißt es: "Ironischerweise sollten wir diesem Mann dafür danken, dass er die klaffende Lücke im Sicherheitsprotokoll aufgedeckt hat. Stellen Sie sich vor, er wäre von Al Kaida oder dem IS gewesen. Wir geben Milliarden von Ressourcen für die Kontrolle von Taschen und Passagieren aus, während es ein massives Sicherheitsrisiko unter den Mitarbeitern gab.

Dass er sterben würde, scheint dem Bruchpiloten bewusst gewesen zu sein, denn er entschuldigt sich bei den Menschen, denen er wichtig ist. Er sei ein gebrochener Mann, der ein paar Schrauben locker habe.

Videoaufnahmen zeigen die Absturzstelle:

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