Versuchter Selbstmord: Flüchtling setzt Unterkunft in Brand

Versuchter Selbstmord: Flüchtling setzt Unterkunft in Brand
Ein 29-jähriger Asylwerber hat am Dienstag in einem Flüchtlingszentrum in Bergisch-Gladbach versucht, Selbstmord zu begehen, indem er in seinem Zimmer Feuer legte.Polizeisprecher Richard Barz erklärte, dass ein Wachmann den Brand bemerkt und schnell eingegriffen habe. Mit Unterstützung vonseiten anderer Bewohner des Flüchtlingsheims gelang es dem Wachmann, in den Raum einzudringen.

"Als sie drin waren, brachten sie den 29-Jährigen raus und begannen, das Feuer zu löschen. Danach übernahm die Feuerwehr. Der 29-Jährige, der Wachmann und sechs weitere Bewohner wurden dann in die Notaufnahme des Krankenhauses gebracht", sagte Barz.
Amirkhan Nagarthy, ein Flüchtling aus Afghanistan, der in der gleichen Unterkunft lebt, erklärte, derjenige, der das Feuer gelegt habe, sei "ein bisschen verrückt" und fügte hinzu: "Er kann nicht alleine einkaufen gehen. Jemand vom Roten Kreuz hilft ihm immer. Wenn das Sozialamt ihm Geld gibt, kann er nicht allein für sich selbst einkaufen."
Es wurden keine schweren Verbrennungen gemeldet, aber der 29-jährige mutmaßliche Täter, der Wachmann und sechs weitere Bewohner des Flüchtlingsheims, die beim Löschen des Feuers geholfen haben, wurden wegen möglicher Rauchvergiftungen behandelt.

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