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München “Ausgehetzt": CSU-Gegner protestieren im strömenden Regen gegen Rechtsruck in Gesellschaft

München “Ausgehetzt": CSU-Gegner protestieren im strömenden Regen gegen Rechtsruck in Gesellschaft
Zwischen 25.000 und 50.000 Demonstranten, je nach Schätzung, sind gestern in München zum Protest gegen die Politik der CSU zusammengekommen und das trotz strömenden Regens. Insgesamt gab es vier Demonstrationen in der rund 1,5 Millonenstadt.

Bei Protesten zum Polizeiaufgabengesetz, zu Mieten und für die LGTB-Community lag die Teilnehmerzahl unter 1.000. Die vierte Veranstaltung für Migration und Flüchtlinge brachte unter dem Titel "ausgehetzt" über 20.000 Menschen nach München. In den Demonstrationsankündigungen wird behauptet, dass die derzeitige Politik durch "Seehofer, Söder, Dobrindt und Co" verantwortunslos sei und "Geflüchtete kriminalisieren" würde. Man wolle ein Zeichen gegen den "massiven Rechtsruck in der Gesellschaft, den Überwachungsstaat, die Einschränkung unserer Freiheit und Angriffe auf die Menschenrechte" setzen.

Rund 130 zivilgesellschaftliche Gruppierungen organisierten und propagierten den Protest. Die CSU führte eine Gegeninitiative durch und startete Plakat-Aktionen: "Ja zu politischem Anstand, Nein zu ausgehetzt".

Nach dem Marsch durch die Stadt versammelten sich die Demonstranten auf dem Königsplatz zu einer abschließenden Kundgebung. Sie trugen Banner mit Aufschriften wie "München ist bunt" und "CSU, ihr Heuchler".

Nach Angaben der Polizei verlief der Protest im Großen und Ganzen friedlich. Es sei zu Anzeigen gegen acht Personen wegen Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei war mit 350 Beamten im Einsatz.

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