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"Sie nannten ihn Freak" - Die aufrüttelnde Geschichte von Rustam und seinem Weg aus dem Kinderheim

"Sie nannten ihn Freak" - Die aufrüttelnde Geschichte von Rustam und seinem Weg aus dem Kinderheim
Der fünfjährige Rustam Zlobin ist ein Held der seltenen Art. Geboren mit mehreren angeborenen Defekten, lebte er bis vor einem Jahr in einem Waisenhaus in der russischen Stadt Tscherepowez und sollte in ein Heim für behinderte Kinder umziehen. Doch dann nahm seine Geschichte eine sehr glückliche Wendung, an die keiner geglaubt hatte.

Die Leute haben geschrieben, dass er ein Freak ist, dass ihn niemand will, dass die Leute nicht mal gesunde Kinder adoptieren und dass sie ihn erst recht nicht adoptieren werden. Sie nannten ihn einen Narren, einen Freak", erzählt Veronika Zlobina.

Sie und ihr Mann leben in Moskau und erfuhren von der Geschichte des kleinen Jungen. Sie entschlossen sich, ihm ein Zuhause und eine Familie zu geben und holten ihn zu sich.

Veronika erzählt vom Martyrium des Jungen. Darüber, dass kein Arzt ihn operieren wollte und ihnen gesagt wurde, dass er nie laufen werde.

Bei ihm wurden mehrere angeborene Entwicklungsstörungen diagnostiziert. Er wurde mit einer Gaumenspalte geboren, er hatte ein Loch, wo sein Gesicht sein sollte. Kein Chirurg wollte seinen Fall in Tscherepowez übernehmen. Er war in den ersten beiden Lebensjahren auf eine Ernährungssonde angewiesen. […] Uns wurde gesagt, dass es unmöglich sei, eine Prothese für ihn zu machen, denn er würde nie lernen, sie zum Gehen zu benutzen, weil es ein komplizierter Fall ist. Er hat keinen Knochen im Bein, sein Hüftgelenk bleibt unentwickelt.

Wie die aktuellen Aufnahmen aber zeigen, war beides möglich. Das "Loch in seinem Gesicht“ wurde geschlossen und er läuft. Sie zeigen auch, dass Rustam mit einer Spielzeug-Gitarre rockt, das Alphabet unter den Augen von Mutter Veronika lernt, und dass er sehr glücklich zu sein scheint.

"Er hat sein Waisenhaus bereits vergessen. Er hat die Begriffe ersetzt. Er glaubt, er war in einem Kindergarten und dass wir ihn nach Hause gebracht haben", sagte Veronika Zlobina. Rustams neue Eltern erstellten sogar eine Seite in sozialen Medien, um zu zeigen, welche Fortschritte er macht und dass es auch mit einem "nicht normalen Kind" möglich ist, glücklich zu sein.

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