Merkel: "Müssen mit verschiedenen Herkunftsländern der Flüchtlinge und Migranten sprechen"

Merkel: "Müssen mit verschiedenen Herkunftsländern der Flüchtlinge und Migranten sprechen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Mittwoch in Berlin eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem belgischen Premierminister Charles Michel während seines offiziellen Besuchs in der deutschen Hauptstadt abgehalten.

Im Mittelpunkt der Erklärungen der Staats- und Regierungschefs standen die sich abzeichnenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den politischen Führern Europas über die Flüchtlingskrise.

Michel betonte, dass die Stärkung von Frontex, der Europäischen Grenz- und Küstenschutzagentur, der Schlüssel zur Lösung des Problems sei. Unterdessen bekräftigte Merkel, wie wichtig es sei, mit den Herkunftsländern zusammenzuarbeiten, um den Zustrom von Menschen nach Europa einzudämmen.

Die deutsche Bundeskanzlerin ging auch auf die Äußerungen des neuen italienischen Vizepremierministers Matteo Salvini ein, wonach sein Land die Hauptlast der Migration zu tragen habe. Sie sagte: "Italien hat das Gefühl, dass es nicht ausreichend Solidarität von Europa erfährt. Denn Italien hat sehr viele Flüchtlinge aufgenommen und das ist eines unserer Probleme."

Merkels Bemerkungen zur italienischen Migrationspolitik kommen nur zwei Tage, nachdem die italienische Regierung einem Schiff, das 629 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet hatte, die Einfahrt in italienische Häfen verweigerte.

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