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Wenn der Albtraum aller Eltern wahr wird: 14-Jährige in Wiesbaden vergewaltigt und ermordet

Wenn der Albtraum aller Eltern wahr wird: 14-Jährige in Wiesbaden vergewaltigt und ermordet
Die Polizei sucht händeringend und mit internationalem Haftbefehl nach einem abgelehnten Asylbewerber aus Wiesbaden, der dringend tatverdächtig ist, ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt und ermordet zu haben. Mittlerweile soller im Irak festgenommen worden sein.

Seit dem 22. Mai galt Susanna Maria Feldmann als vermisst. Wie ihre Mutter dem Sender RTL erklärte, hatte sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt den Verdacht, dass etwas nicht stimmen würde. Am Abend ihres Verschwindens bekam sie eine Whatsapp-Nachricht von Susannas Handy:

"Mama, ich komm nicht nach Haus. Ich bin mit meinem Freund in Paris. Such mich nicht. Ich komm nach zwei oder drei Wochen. Bye."

Das sei aber weder ihre Art noch ihr Schreibstil gewesen, erklärt die Mutter. Sie versuchte daraufhin mit aller Kraft, über soziale Medien auf ihre Tochter aufmerksam zu machen und fühlte sich von Politik und Polizei im Stich gelassen.

Am 1. Juni schrieb sie sogar einen Aufruf an die Bundeskanzlerin:

"Sehr geehrte Frau Merkel, dieser Brief ist ein HILFERUF!!! Ich wende mich mit diesem Hilferuf an Sie, weil ich mich vom deutschen Staat sowie von unserem Freund und Helfer (Polizei) im Stich gelassen fühle!!!
Meine 14-jährige Tochter Susanna wird seit dem 22.05.2018 vermisst. Seit diesem Tag fehlt von ihr jede Spur. Es ist das allerschlimmste Gefühl auf der Welt, was einer Mutter passieren kann, nicht zu wissen, wo ihr Kind ist und ob es ihm gut geht. Wie kann es sein, dass die Polizei sich fünf Tage Zeit lässt und nichts tut und nur dank unserer Rechtsanwältin endlich eine Handyortung sowie öffentliche Fahndung veranlasst??? Es geht um ein 14-jähriges Kind, das noch nie bisher von zu Hause weg gelaufen ist!!!"Delete

Am 4. Juni ein letzter Aufruf, in dem die Familie fleht:

"Helft uns, unsere Susanna wiederzufinden."

Danach werden auf dem Profil nur noch unkommentierte Artikel gepostet, in denen es heißt, dass nach einem Zeugen-Hinweis eine große Suchaktion der Polizei nach der 14-jährigen Susanna Maria gestartet wurde. Zwei Tage später findet diese sie auf einem schwer zugänglichen Gelände nahe einem Gewerbegebiet in Wiesbaden-Erbenheim – vergewaltigt und ermordet. Die schlimmsten Befürchtungen der Eltern wurden wahr.

Ganz in der Nähe befindet sich eine Flüchtlingsunterkunft, in welcher der 20-jährige Ali Bashar und dessen Familie lebten. Er soll laut Medienberichten ein Freund von Susanna Maria und polizeibekannt gewesen sein. Seinen abgelehnten Asylantrag focht er an. Doch wie nun bekannt wurde, hat er am 2. Juni zusammen mit seiner Familie das Land verlassen.

In der Pressemeldung der Polizei ist die Rede davon, dass Ali Bashar

nach derzeitigem Stand der Ermittlungen am 2. Juni 2018 mit mehreren Familienmitgliedern aus Deutschland ausgereist ist. Es liegen Erkenntnisse vor, dass das Ziel die Stadt Erbil im Irak ist.

Medien berichten, dass er, seine Eltern und seine fünf Geschwister alle zurück in den Irak gekehrt seien.
Man vermutet, dass er möglicherweise einer Strafverfolgung entkommen wolle. Ein weiterer Verdächtiger, der auch in der Unterkunft gelebt haben soll, in diesem Fall ein 35-jähriger türkischer Asylbewerber, wurde am Mittwochabend festgenommen und am Folgeabend wieder freigelassen. Vonseiten der Polizei hieß es:

Nachdem sich im Laufe des Nachmittags neue Ermittlungsergebnisse ergeben haben, nach welchen ein dringender Tatverdacht gegen den 35-jährigen Beschuldigten zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr zu begründen ist, wurde der Haftbefehlsantrag am heutigen Abend im Rahmen der Vorführung vor dem Ermittlungsrichter beim AG Wiesbaden durch die Staatsanwaltschaft zurückgenommen. Der Beschuldigte wurde nach Beendigung der Anhörung entlassen.

Laut dem Facebookprofil von Susannas Mutter hat die Familie selbst ausländische Wurzeln - die Mutter moldawische und ihr mutmaßlicher Vater italienische. Susanna hatte zudem eine kleine Schwester. Das Mädchen war Mitglied der Jüdischen Gemeinde Mainz. Der Zentralrat der Juden veröffentlichte eine Trauerbekundung, die auch die Mutter teilte. Für Susannas Familie ist der Albtraum aller Eltern wahr geworden.

Kein anderes Thema spaltet zurzeit das Land so sehr wie die Flüchtlingskrise. Dementsprechend groß ist die Resonanz auf den Mord. Ein abgelehnter vorgeblicher Flüchtling soll der Mörder sein.

Der Abgeordnete Thomas Seitz (AfD) wollte heute im Bundestag seine Redezeit nutzen, um eine unangekündigte Schweigeminute für das Mädchen abzuhalten. Andere Parteien nahmen an dieser nicht teil und kritisierten die Partei dafür scharf. Abgeordnete würden sich "fremdschämen" und die AfD versuche, "den Mord für die eigenen Zwecke zu instrumentalisieren", hieß es aus den Reihen der anderen Parteien. Auf der Facebookseite der Mutter sind unzählige Trauer- und Mitleidsbekundungen zu finden. Auch ein Spendenaufruf für die Familie wurde gestartet.

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