"Wahleinmischung": Venezuelas wiedergewählter Präsident Maduro wirft US-Diplomaten aus dem Land

"Wahleinmischung": Venezuelas wiedergewählter Präsident Maduro wirft US-Diplomaten aus dem Land
Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro gab gestern bekannt, dass der oberste diplomatische Geschäftsträger in Venezuela, Todd Robinson, und dessen Stellvertreter Brian Naranjo binnen 48 Stunden das Land zu verlassen haben.

"Das Imperium beherrscht uns nicht. Venezuela ist frei, souverän und unabhängig. Sie müssen das Land in 48 Stunden verlassen. Aus Protest und zur Verteidigung der Würde der venezolanischen Heimat", sagte Maduro mit energischer Stimme. Wie es in Berichten heißt, wirft Maduro den beiden Diplomaten vor, die jüngsten Präsidentschaftswahlen in Venezuela sabotiert zu haben, indem sie mehrere Kandidaten dazu drängten, die Wahlen zu boykottieren.

Nach Angaben des Wahlausschusses des Landes entfielen von den abgegebenen Stimmen 67,7 Prozent auf Maduro, während der Zweitplatzierte, der pensionierte Soldat Falcon, mit 21,2 Prozent den zweiten Platz belegte und Javier Bertucci mit zehn Prozent den dritten.

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