Jerusalem: Pro-israelische und pro-palästinensische Demonstranten treffen aufeinander

Jerusalem: Pro-israelische und pro-palästinensische Demonstranten treffen aufeinander
Den Jerusalemtag feiernde Israelis stießen gestern in der Altstadt von Ostjerusalem auf palästinensische Demonstranten. Anlässlich des Jahrestag der Einnahme des Ostteils der Stadt durch die IDF im Jahre 1967 ließ die Polizei zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen treffen. Diese griff auch ein, um eine Eskalation zwischen den beiden Lagern zu vermeiden.

Herr Hertzel, ein pro-israelischer Demonstrant, erklärte, dass er gekommen sei, um den Arabern zu beweisen, dass "wir Krieg und Frieden lieben: Wer immer Krieg mit uns will - sie sind willkommen, wir haben keine Angst vor Krieg, ich habe in der Vergangenheit in zwei Kriegen gekämpft, und ich werde in einem anderen - für den Frieden – kämpfen".

Micky Rosenfeld, der nationale Sprecher der israelischen Polizei für ausländische Medien, sagte, dass die Sicherheitsmaßnahmen für die 30.000 Personen, die an den Feierlichkeiten teilnahmen, erhöht wurden und dass die Maßnahmen "auch morgen früh zur Eröffnung der amerikanischen Botschaft fortgesetzt werden".

Der Jerusalem-Tag erinnert an die Errichtung der israelischen Kontrolle über die zuvor von jordanischen Truppen gehaltene Altstadt nach dem Sechstagekrieg von 1967.

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