Duma: Säckeweise chemische Substanzen in möglichem C-Waffen-Labor der Terroristen entdeckt

Duma: Säckeweise chemische Substanzen in möglichem C-Waffen-Labor der Terroristen entdeckt
Der russische Sender VGTRK hat am Freitag ein Video veröffentlicht, das ein Chemie-Labor in Duma zeigen soll, welches die Terroristen der Dschaisch al-Islam hinterlassen haben. Laut Alexander Rodionov, ABC-Experte des russischen Verteidigungsministeriums, haben die Terroristen in großen Mengen Hexamin vorrätig gehabt. Dieses eigne sich nicht nur zur Herstellung von Sprengstoffen, sondern auch "für die Synthese der giftigen Substanz Sarin".

Mehrere westliche Mächte, angeführt von den Vereinigten Staaten, behaupteten, dass die syrische Armee am 7. April einen Chemiewaffen-Angriff auf Zivilisten in Duma durchgeführt habe. Die Behauptung wurde von Damaskus und Moskau als falsch und inszeniert zurückgewiesen. Russland und Syrien warnen bereits seit Jahren davor, dass die Terroristen die Möglichkeiten haben, Chemiewaffen zu produzieren. Auch nach der Befreiung Dumas in der Region Ost-Ghuta fanden sich Chemie-Labore der islamistischen Kämpfer.

Dennoch starteten am 14. April die USA, Großbritannien und Frankreich Luftangriffe gegen mehrere Regierungsziele in Damaskus als Reaktion auf den angeblichen chemischen Angriff.