Eigener Grenzzaun und Luftüberwachung: Identitäre starten neue Aktion gegen illegale Migration

Eigener Grenzzaun und Luftüberwachung: Identitäre starten neue Aktion gegen illegale Migration
Die Identitäre Bewegung hat am Samstag ihre Mission "Defend Europe" nun vom Mittelmeer auf die Alpen ausgeweitet. In blauen "Defend Europe"-Jacken und ausgestattet mit Helmen, T-Shirts, mit Drohnen und zwei eigens gecharterten Hubschraubern, die ebenfalls mit Logos der nationalistischen Bewegung versehen waren, errichteten sie dort einen "Grenzzaun".

Entlang ihrer Route brachten die Identitären an potenzielle Einwanderer gerichtete Warnschilder an: "Grenze geschlossen! Ihr werdet Europa nicht zu eurem Zuhause machen. Auf keinen Fall! Zurück in euer Heimatland!" Ein Banner mit identischer Aufschrift brachten die Teilnehmer zudem in Übergröße auf einem Berghang an.

Zu ihrer Aktion schreiben die Rechtsnationalen, dass diese sich erst in ihrer ersten Phase befinde. Sie wollen fortan den Gebirgspass Col de l'Échelle überwachen, dabei fortlaufend beim Verdacht illegaler Einwanderung die Polizei rufen. Außerdem diene die Kampagne der Demonstration, dass es sehr wohl möglich sei, die eigenen Grenzen zu schützen.

"Wenn 100 junge Aktivisten einen Grenzübergang überwachen und sperren können, dann hat die Regierung keine Ausrede mehr", heißt es in einer Erklärung. Der Gebirgspass gilt als beliebte Route illegaler Migranten von Italien nach Frankreich. Die eigenen Hubschrauber und Drohnen sollen zudem eine weitreichende Überwachung des Gebiets ermöglichen.

Bereits letztes Jahr hatten die Identitären für Medienaufsehen gesorgt, als sie sich mit einem gecharterten Schiff "C-Star" auf den Weg ins Mittelmeer machten, um Flüchtlinge und Migranten abzufangen und zurück an die libysche Küste zu bringen.

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