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Kandel: Proteste gegen Flüchtlingspolitik und Rassismus - Vermummte attackieren Polizisten

Kandel: Proteste gegen Flüchtlingspolitik und Rassismus - Vermummte attackieren Polizisten
Erneut wurde die Kleinstadt Kandel am Wochenende zur Bühne linker und rechter Proteste. Hier wurde Ende Dezember die 15-jährige Mia von ihrem Ex-Freund – einem angeblich minderjährigen Flüchtling aus Afghanistan – erstochen. Nach der Tat wurden aber Zweifel an seiner Altersangabe laut, da der Afghane deutlich älter aussehe.

Um des Mädchens zu gedenken, marschierten am Samstag wieder hunderte Menschen, die aus ganz Deutschland angereist waren und teilweise aus rechten Kreisen kamen, durch Kandel. Unter dem Motto "Kandel ist überall" kamen sie zum Marsch zusammen und wurden dabei von der AfD unterstützt. Die Teilnehmer demonstrierten für scharfe Grenzkontrollen und konsequente Abschiebungen. Ihnen entgegen stellten sich die Teilnehmer von "Wir sind Kandel". Diese Demonstration hatten Politiker aus den anderen Bundestagsparteien Deutschlands unterstützt. Sie werfen der AfD vor, den Tod der 15-Jährigen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Zu beiden Protesten kamen etwa 3.000 Menschen zusammen, wobei die Rechten deutlich in der Überzahl waren.

MdB Frank Pasemann von der AfD schrieb auf Twitter zum Gegenprotest: "In Kandel demonstrieren eigenverantwortlich freie Bürger. Durch Gewerkschaften und andere linke Organisationen wurden busweise Berufsdemonstranten herangekarrt und die Welt verbreitet dazu passende Staatspropaganda."

Einer der Protestler erklärte: "Wir protestieren für die Redefreiheit hier in Deutschland, weil die Redefreiheit immer mehr von der Regierung bekämpft wird. Wenn wir uns dieser illegalen Einwanderung widersetzen, die von Bundeskanzlerin Merkel erzwungen wird, werden wir Nazis und Rassisten genannt, aber wir wollen nur in einem legalen Zustand sein, und wir widersetzen uns dagegen, dass Bundeskanzlerin Merkel das Gesetz bricht und wir widersetzen uns dieser illegalen Einwanderung und all dem, was damit zusammenhängt, Verbrechen, Mord, Vergewaltigung, all dem, was wir loswerden wollen."

Ähnliche Kritik äußerte der AfD-Stadtrat in Heidelberg, Matthias Niebel, via Twitter: "Dreiste Doppelmoral der Malu Dreyer: Linke dürfen demonstrieren, Rechte nicht. Schon gar nicht in Kandel. Ein Verstoß gegen das Grundgesetz! Wer Grundrechte nur an Gesinnungsgenossen vergeben will, etabliert den Willkürstaat."

Laut Polizeiangaben kam es aus dem linken Lager zu Angriffen auf Polizisten und Protestteilnehmer von "Kandel ist überall" durch Vermummte.

Im weiteren Verlauf der Versammlungen kam es zu mehreren gewalttätigen Angriffen des linken Spektrums gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, weshalb Pfefferspray und Schlagstock zur Verteidigung eingesetzt werden musste.“ Außerdem: „Zirka 250 Teilnehmer des linken Spektrums mussten Ecke Dierbachweg und Bahnhofstraße für einen Zeitraum von etwa einer Stunde angehalten werden, da aus dieser Gruppe heraus Böller auf Polizeibeamte geworfen und die Einsatzkräfte angriffen wurden.“

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