icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Afrin: Hunderte Trauernde setzen jüngste Opfer türkischer Angriffe bei

Afrin: Hunderte Trauernde setzen jüngste Opfer türkischer Angriffe bei
Erneut hat es in der syrischen Stadt Afrin eine Massen-Beerdigung gegeben. Zahlreiche Trauergäste versammelten sich, um die Särge von 20 weiteren Opfern der laufenden Offensive der Türkei gegen kurdische Milizen in der Region auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Hunderte Bewohner zogen gemeinsam zu den ausgehobenen Gräbern und wohnten der Beisetzung bei.

Am Horizont waren bereits die Rauchsäulen von neuerlichem türkischem Beschuss zu beobachten. Die türkische Armee und ihre Verbündeten sind mittlerweile bis zur Stadt Afrin durchgedrungen. Am 8. März hatten die türkische Armee und die islamistisch dominierte FSA die Einnahme der Stadt Dschinderes gemeldet. Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) haben in einer heute herausgegebenen Erklärung die "barbarischen Angriffe der türkischen Besatzerarmee und ihr zugehöriger Al-Nusra/IS-Dschihadisten" verurteilt. Durch die seit 53 Tagen andauernden Angriffen seien hunderte Zivilisten ums Leben gekommen. "Mit schwerem Kriegsgerät setzt die türkische Armee gemeinsam mit ihren Banden die Bombardierung der Region fort."

In der Erklärung werden 13 Angehörige der SDF namentlich genannt, die in den letzten Tagen um Afrin gefallen sind. Sie waren zur Unterstützung gegen die türkische Offensive in die Region gekommen. Die Türkei kontrolliert jetzt fünf der sieben Siedlungsgebiete in der nordwestlichen Region Afrin. Laut türkischen Quellen wurden ausschließlich "Terroisten" bei der Offensive getötet und zwar tausende. Erdogan versprach in einer im TV übertragenen Rede außerdem, weitere syrische Städte wie Kobane, Manbidsch und Kamischli "von Terroristen [zu] säubern". Bislang habe die Türkei "fünf Gemeinden, 151 Dörfer und 33 kritische Punkte von der YPG befreit". Die Türkei sieht in der kurdisch geführten Miliz YPG einen verlängerten Arm der in vielen Ländern verbotenen PKK. Laut der türkischen Regierung sei es durch das Recht auf Selbstverteidigung gerechtfertigt, diese in Nordsyrien zu bekämpfen.

Trends: # Krieg in Syrien

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen